Wirtschaft
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Folgen
Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt. Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein. Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website. Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit den Hosts Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen und Anis Mičijević. *** Falls Sie Kritik oder Anregungen loswerden möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail an today@handelsblatt.com. Sound-Design: Christian Heinemann Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker
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Folge vom 11.08.2022Wie Käufer vom angespannten Immobilienmarkt profitieren können / Milliardenverluste bei SiemensErhöhte Bauzinsen, Inflation, Rohstoffmangel - die Konditionen für den kauf einer eigenen Immobilie stehen denkbar schlecht. Wie Anleger dennoch am Immobilienmarkt davon profitieren können. Der Immobilienmarkt ist angespannt, für viele Menschen droht der Traum von den eigenen vier Wänden nun zu platzen: Grund dafür sind vor allem die stark gestiegenen Bauzinsen. Die haben sich seit Beginn des Jahres verdreifacht und liegen aktuell bei etwa 3 Prozent. Aber auch die Inflation, der Rohstoff- und Handwerkermangel sorgen zusätzlich für Verunsicherung - sowohl bei Käufern als auch Verkäufern. „Die Menschen sind vorsichtig und zurückhaltend. Sie schauen, in welche Richtung sich der Markt bewegt,“ sagt Jörg Utecht, Chef des Baufinanzierungsvermittlers Interhyp, im Podcast Handelsblatt Today. Mit Host Agatha Kremplewski bespricht Utecht, warum er gerade wegen der hohen Bauzinsen Chancen für Immobilienverkäufer sieht. „Wir können hier noch nicht von einem Ende des Immobilienbooms sprechen, doch leichte Preisrückgänge von ca. einem Prozent sind jetzt schon sichtbar“, erklärt Utecht. Wie Käufer von der aktuellen Lage profitieren können, erklärt er in der aktuellen Podcast-Folge. Außerdem: Siemens hat im dritten Quartal 2022 rote Zahlen geschrieben: 1,5 Milliarden Euro hat der Konzern verloren. Woran das liegt, erklärt Axel Höpner im Podcast. Er ist Leiter des Handelsblatt-Büros in München. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special
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Folge vom 10.08.2022Turbulente Zeiten an der Börse: Wann endet der Bärenmarkt?Neigt sich der Bärenmarkt dem Ende zu? Das jedenfalls hoffen derzeit viele Anleger. Ganz so eindeutig ist das aber nicht. Denn es gibt nach wie vor Anlass zu Pessimismus. Mit dem Dax geht es wieder bergauf. Der deutsche Leitindex legte innerhalb eines Monats um zehn Prozent zu. Mittlerweile hat er sich wieder mehr als 1000 Punkte von seinem Jahrestiefpunkt Anfang Juli erholt – das schürt die Hoffnung bei Anlegern, dass das Schlimmste an der Börse nun überstanden ist. Ist der Bärenmarkt nun vorbei? Noch können Anleger nicht aufatmen, erklärt Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer im Gespräch mit Ina Karabasz bei Handelsblatt Today Extended. „Das beste Signal für einen endenden Bärenmarkt ist, dass die Börse nicht mehr auf schlechte Nachrichten reagiert, weil alle die verkaufen wollen, schon verkauft haben“, sagt er in der heutigen Sendung. „So weit sind wir aber noch nicht.“ Trotzdem gibt es in den letzten vier Wochen mehr Optimisten als Pessimisten – das zeigen die steigenden Kurse. Wie sieht also die langfristige Perspektive an der Börse aus? Neigt sich der Bärenmarkt nun wirklich dem Ende zu oder werden doch eher die pessimistischen Stimmen diejenigen sein, die recht behalten? Außerdem: Das 1,5-Grad-Ziel ist angesichts konstant steigender CO2-Emissionen wohl nicht mehr zu halten. Berlin und Brüssel müssen jetzt damit anfangen, die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen, fordert Handelsblatt-Redakteur Kevin Knitterscheidt in seinem Kommentar. Er erklärt, warum wir uns seiner Ansicht nach Rücksicht auf klagende Anwohner und artenschützende Umweltverbände nicht mehr leisten können. Host der heutigen Ausgabe ist Tobias Gürtler. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special
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Folge vom 09.08.2022Auf diese Signale achten Profianleger derzeitDer Deutsche Leitindex konnte sich im vergangenen Monat von seinem Allzeittief Anfang Juli erholen. Trotzdem setzen Hedgefonds vermehrt auf fallende Kurse. Welche Strategie dahintersteckt. Nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen sind die Kurse vieler Aktienunternehmen gestiegen. Das ließ sich zuletzt auch am Dax ablesen. Der Leitindex konnte in den letzten Wochen einen neuen Rekord für das laufende Börsenjahr aufstellen: Drei Wochen in Folge legte der wichtigste deutsche Index zu. Binnen eines Monats ist der Kurs um rund 10 Prozent gestiegen und hat seit dem Jahrestief Anfang Juli mehr als 1000 Punkte zurückgelegt. Viele Anlegerinnen und Anleger hoffen deshalb auf eine Trendwende am Markt. Doch eine entscheidende Anlegergruppe bleibt skeptisch: Hedgefonds bzw. Shortseller, die aktiv auf fallende Aktienkurse spekulieren. Die Zahl der Short-Positionen bei den 160 größten deutschen Aktien liegt derzeit 22 Prozent über dem Niveau von März. Bei jedem zweiten Wert gibt es aktuell mindestens eine Short-Wette. Das hat eine Handelsblatt-Auswertung von Bundesanzeiger-Daten ergeben. „Derzeit gibt es verschiedene Risikofaktoren, die auf den Konjunkturaussichten lasten und sich auch in den Aktienmärkten niederschlagen“, sagt Finanzökonom Volker Brühl vom Center for Financial Studies in Frankfurt in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Mit Host Lena Jesberg spricht er über die Auslöser für fallende Kurse, wie etwa die Folgen des Ukrainekrieges, die steigenden Energiepreise und die hohe Inflation. Durch den kontinuierlichen Strom an Neuigkeiten werden diese Risikofaktoren laut Brühl stetig von allen Marktbeteiligten neu bewertet. „Am Ende ist die Aktienbörse auch nichts anderes als ein Schmelztiegel von Informationen, die von Investoren unterschiedlich verarbeitet werden“, erklärt der Ökonom. In der aktuellen Folge geht es darum, welche Strategien Anlegerinnen und Anleger aus dem derzeitig „bärischen“ Verhalten der Profianleger ableiten können, mit welchen Risiken Anleger beim Shortselling rechnen müssen und welche Indikatoren für bzw. gegen eine anstehende Trendwende am Aktienmarkt sprechen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special
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Folge vom 08.08.2022Inflation könnte bald ihren Höhepunkt erreichen / Handelskrieg mit China käme Deutschland sechsmal teurer als BrexitDie Inflation in Europa ist schon jetzt so hoch wie noch nie seit der Euro-Einführung. Doch in den kommenden Monaten könnte es weitere Preisschübe geben. Die Inflation hat Europa fest im Griff. Im Euro-Raum ist sie im Juli auf 8,9 Prozent und damit auf einen neuen Rekordwert seit der Euro-Einführung gestiegen. Nicht ohne Grund ist laut einer Umfrage der Unternehmensberatung McKinsey die Inflation die zurzeit größte Sorge der Deutschen. Doch die massiven Preisanstiege könnten bald zu Ende sein – zumindest in den USA. Viele Ökonomen und auch Tesla-Chef Elon Musk sehen Anzeichen dafür, dass der Höhepunkt der Inflation in den Vereinigten Staaten bereits erreicht sein könnte oder vielleicht sogar schon überschritten wurde. „Im Euro-Raum wird es noch ein bisschen dauern. Da wird mit dem Wendepunkt im September oder Oktober gerechnet“, erklärt Geldpolitik-Experte Jan Mallien in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Er spricht mit Host Anis Micijevic darüber, warum Europa den USA bei der Inflationsentwicklung hinterherhinkt, welche besonderen Risikofaktoren es zu berücksichtigen gilt und ob er eine Fortführung des Neun-Euro-Tickets als sinnvoll erachtet. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special