Wirtschaft
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Folgen
Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt. Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein. Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website. Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit den Hosts Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen und Anis Mičijević. *** Falls Sie Kritik oder Anregungen loswerden möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail an today@handelsblatt.com. Sound-Design: Christian Heinemann Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker
Folgen von Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
-
Folge vom 05.06.2022Drei Anlagestrategien für unsichere ZeitenIn einem Umfeld steigender Preise und Zinsen ist eine gute Anlagestrategie wichtig. Aktienanalyst Ulf Sommer beschreibt drei Wege, um das Geld vor dem Wertverfall zu schützen. Die Inflation in Deutschland ist im Mai auf 7,9 Prozent gestiegen. Um diesem Preisanstieg bei der Geldanlage entgegenwirken zu können und den Wert ihres Geldes zu erhalten, müssen Anlegerinnen und Anleger derzeit mindestens 7,9 Prozent jährliche Rendite erzielen. Ein vielversprechender Renditebringer waren lange Zeit Aktien. Doch steigende Preise und Zinsen drücken die Kurse. Im Podcast Handelsblatt Today Extended erklärt Aktienanalyst Ulf Sommer, warum Aktien mit der richtigen Strategie trotz allem die beste Assetklasse sind, um Kapital vor der Inflation zu schützen. Drei Methoden stellt Sommer in der aktuellen Folge vor. Zum einen können Anlegerinnen und Anleger auf günstige Börsenindizes setzen, die in Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit steigen werden. „Ich empfehle jedoch, nicht kürzer als drei Jahre mit dieser Strategie anzulegen“, erklärt Sommer. Der langfristige Anlagehorizont sollte auch bei der Auswahl der Indizes beachtet werden: Themen-ETFs führen laut Sommer möglicherweise zu Problemen. Sie bilden oftmals vorübergehende Moden ab, laufen somit also Gefahr, stark abzustürzen, wenn der Hype vorübergeht. Die zweite Strategie konzentriert sich auf Unternehmen, die Dividenden ausschütten. Die Auszahlung an die Aktionäre ist ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen gewinnbringend gewirtschaftet hat. Das wichtigste Auswahlkriterium hierbei ist laut Sommer die Regelmäßigkeit. Die Dividendenrendite allein sei hingegen kein zuverlässiges Indiz bei der Aktienauswahl. Auch in Wachstumsaktien erkennt Sommer Potenzial für Anleger: „Aktien, die überdurchschnittlich stark steigen, wachsen anschließend in ihre hohen Bewertungen rein und liefern Gewinne“, sagt der Aktienanalyst. Diese Strategie sei somit weniger risikoreich, als sie zunächst scheint. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten
-
Folge vom 03.06.2022Schuldenfrei durch eine App: Wie das Start-up „Fabit“ gesundes Finanzverhalten fördern willStar-Investorin Verena Pausder plant in das junge Unternehmen zu investieren. Über die Vision von Fabit und das Schuldenproblem in Deutschland. Rund 6,16 Millionen Deutsche sind laut dem Schuldneratlas aktuell überschuldet. Konkret heißt das: 8,86 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind nicht mehr in der Lage laufende Rechnungen zu begleichen. Der Hauptgrund ist nach einer Analyse des Statistischen Bundesamtes nach wie vor die Arbeitslosigkeit. Doch während der Corona-Pandemie hat sich bei vielen Verbrauchern auch ein Nachholbedarf in Sachen Konsum entwickelt. Immerhin 36 Prozent gaben bei einer Umfrage an in den nächsten Monaten mit Hilfe von Krediten Anschaffungen für den Haushalt zu tätigen. Seitdem es bei vielen Finanzdienstleistern möglich ist seine Rechnungen verzögert zu bezahlen, ist das auch kein Problem mehr. Die Shopping-Philosophie „buy now, pay later“ greift besonders bei jungen Menschen in Deutschland immer stärker. Dass sie sich finanziell übernommen haben, bemerken viele Menschen erst dann, wenn die ersten Mahnungen bereits im Briefkasten gelandet sind. Doch wie können sich Überschuldete aus der finanziellen Notlage wieder befreien? Verena Pausder gehört zu einer der bekanntesten Investorinnen Deutschlands. Sie ist vor kurzem auf die App Fabit aufmerksam geworden, die dabei helfen soll private Finanzen besser planen zu können. Pausder hat das Geschäftsmodell überzeugt, weshalb sie plant in das Start-Up zu investieren. In der heutigen Folge Handelsblatt Today spricht sie mit Host Mary-Ann Abdelaziz-Ditzow darüber, was genau die Idee von Fabit ist und wie auch Privatanleger in Start-Ups investieren können. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
-
Folge vom 02.06.2022Wechsel im Dax: Das sind die Auf- und Abstiegskandidaten / Was Sie zur Energiewende wissen solltenDie Deutsche Börse verkündet am Freitagabend die neue Zusammensetzung von Dax, MDax und SDax. Welche Unternehmen auf- und absteigen könnten – und was der Wechsel für Anleger bedeutet. Die Deutsche Börse überprüft regelmäßig die Zusammensetzung der Dax-Indizes. Am Freitagabend nach 22 Uhr steht erneut fest, welche Unternehmen ihren Rang halten können und welche zwischen SDax, MDax und Dax wechseln. Zuverlässige Prognosen gibt es bereits jetzt. Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall etwa verzeichnet aufgrund des Kriegs ein höheres Auftragsvolumen. Das ebnet den Weg in den Dax 40. „Auch eine Rückkehr des Hamburger Konsumgüterherstellers Beiersdorf in den Dax ist sehr wahrscheinlich, da bekannte Marken in unsicheren Zeiten eher gefragt sind“, erklärt Finanzredakteurin Susanne Schier im Podcast Handelsblatt Today. Beiersdorf setzt damit seine Reihe als Wackelkandidat fort. Erst im März 2021 ist das Unternehmen aus dem Dax geflogen, im Oktober dann wieder aufgestiegen, ehe es im März 2022 erneut weichen musste. Für aufsteigende Unternehmen Platz machen muss voraussichtlich der Nahrungsmittellieferant Delivery Hero. Aus Sicht der Aktionäre sei ein Aufstieg in die erste Börsenliga langfristig positiv zu bewerten, so die Handelsblatt-Expertin. Dax-Unternehmen erhielten mehr Aufmerksamkeit durch Analysten und internationale Investoren. Da die Aufsteiger meist jedoch einen relativ kleinen Anteil am Gesamtindex haben, sind die Rotationen für die Kursentwicklung laut Schier nicht übermäßig relevant. Außerdem: Bereits 2026 könnte die globale Durchschnittstemperatur 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegen. Davon geht die Weltwetterorganisation WMO aus. Ein Temperaturanstieg in dieser Höhe birgt ernste Folgen für Mensch und Natur. Klimaforschende und Aktivisten deklarieren die 1,5-Grad-Marke daher oft als Obergrenze des allgemeinen Temperaturanstiegs. Um diese Grenze nicht zu überschreiten, muss Deutschland eine sinnhafte Energiewende schaffen. Im Freitag erscheinenden Wochenendtitel gibt das Handelsblatt Antworten auf 30 Fragen rund um die Energiewende. Im Podcast erklärt Handelsblatt-Redakteurin Catiana Krapp, wie Verbraucher jetzt bereits einen eigenen Beitrag leisten könnten. Der Host der Sendung ist Lena Jesberg. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
-
Folge vom 01.06.2022Diese Anlageklasse lohnt sich am meisten / Russlands Revanche: Was bringt das Teil-Ölembargo?Die Weltwirtschaft ist so fragil wie seit der Finanzkrise 2008 nicht mehr. Mit welchen Strategien Anleger jetzt ihr Geld retten können. Die Inflation in Deutschland ist im Mai auf 7,9 Prozent gestiegen. Das hat das Statistische Bundesamt am Montag mitgeteilt. So hoch war die Inflationsrate zuletzt bei der Ölkrise im Jahr 1973. Zahlen wie diese setzen der Weltkonjunktur zu und schüren Rezessionsängste. Um dem entgegenzuwirken, hat die amerikanische Notenbank Federal Reserve bereits vor einigen Wochen den Leitzins erhöht – zum ersten Mal seit knapp zwei Jahrzehnten. Die Europäische Zentralbank möchte in diesem Sommer nachziehen. Das macht es für Aktionäre immer schwerer, Gewinne zu erzielen. Steigende Zinsen und eine hohe Inflationsrate beeinflussen Aktienkurse negativ. Um die Kaufkraft ihres Geldes zu bewahren, müssen Anleger derzeit jedoch mindestens eine jährliche Rendite von 7,9 Prozent erzielen. Sind Aktien in einem solchen Marktumfeld also überhaupt noch das beste Mittel, oder gibt es vielversprechendere Alternativen? Aktienanalyst Ulf Sommer spricht in der heutigen Folge von Handelsblatt Today mit Lena Jesberg über Anlagestrategien, die bestmöglich durch die Krise helfen. Außerdem: Bis Jahresende will die Europäische Union 90 Prozent der russischen Ölimporte einstellen. Damit steht im sechsten Sanktionspaket gegen Russland zwar das gewünschte Embargo. Das gilt allerdings nur für Öl über den Seeweg. Zu Wochenbeginn haben sich die 27 EU-Staaten beim Sondergipfel in Brüssel auf diesen Kompromiss geeinigt. Ein Kompromiss, der vor allem Ungarn zugutekommt. Aufgrund der starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen hatte sich der ungarische Ministerpräsident Victor Orbán erfolgreich gegen ein vollständiges Einfuhrverbot ausgesprochen. Das Land darf auf dem Landweg über die Druschba-Pipeline also weiterhin russisches Öl beziehen. Wie wirksam die Sanktion damit überhaupt noch ist und wie Russland womöglich reagiert, erklärt Brüssel-Korrespondent Christoph Herwartz. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen