
Konzert
Ikone des E-Bass: Marcus Miller
Marcus Miller gehört seit vielen Jahren zu den einflussreichsten Figuren des globalen Jazz. Der in Brooklyn, New York City geborene Musiker – bekannt für seine Fähigkeiten als E-Bassist, Schöpfer und Musikproduzent – hat im Laufe seiner beeindruckenden Laufbahn unter anderem zwei Grammys gewonnen, erhielt im Jahr 2010 die Victoire du Jazz in Frankreich und wurde 2013 mit dem Edison Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Zusätzlich ernannte ihn die UNESCO im selben Jahr zum "Künstler des Friedens", wodurch er sich ebenfalls im Projekt "Routes of Enslaved Peoples" engagiert.
Seinen großen Erfolg erzielte Marcus Miller zu Beginn der 1980er Jahre, als er Teil der Besetzung um den legendären Trompeter Miles Davis wurde. Davis übertrug ihm fortlaufend mehr Verantwortung, weshalb Miller etwa das 1986 veröffentlichte Davis-Album "Tutu" produzierte und entscheidend beeinflusste.
In der am 8. November 2025 im Forum Leverkusen präsentierten Konzertaufnahme zeigt sich der mittlerweile 66-jährige Marcus Miller mit einer hochkarätigen Band: Donald Hayes am Saxofon, Russell Gunn an der Trompete, Xavier Gordon an den Keyboards und Anwar Marshall am Schlagzeug versammeln sich rund um den E-Bassisten. Diese fünf Musiker, die jeweils auch exzellente Solisten sind, repräsentieren einen selbstbewussten, stilistisch vielseitigen Jazz, der geschickt Groove, Virtuosität und präzise Klangbilder kombiniert.
Ikone des E-Bass: Marcus Miller im Überblick
Ikone des E-Bass: Marcus Miller
Leverkusener Jazztagen
2025
| Sendezeit | Fr, 19.06.2026 | 14:05 - 15:30 Uhr |
| Sendung | Ö1 "In Concert" |