
Feature
Im Dienste Putins: Deutsche Söldner kämpfen im Donbass
Deutsche Staatsbürger kämpfen im Donbass auf der Seite Russlands und kehren unbeeinträchtigt zurück in ihr Heimatland. Eine Analyse über die Söldnerbewegung zwischen den Frontlinien und ihrer Heimat, Versagen der Behörden und ein vernachlässigtes Sicherheitsrisiko mitten in Deutschland.
Was bewegt Bürger aus Deutschland dazu, freiwillig an Russlands Seite zu kämpfen? Diese Reportage untersucht ein politisch explosives Phänomen, das zwischen ideologischer Überzeugung, Falschinformationen und zunehmender Radikalisierung angesiedelt ist. Anhand tiefgehender Recherchen, der Analyse von Social-Media-Netzwerken und Interviews mit Fachleuten wird aufgezeigt, wie prorussische Erzählungen Einfluss nehmen, wie extrem rechte Gruppen dabei ins Spiel kommen und wo die Behörden an ihre Grenzen stoßen. Wer ist verantwortlich für die Anwerbung? Wer toleriert dies stillschweigend oder sieht weg? Die Reportage hinterfragt Verantwortung, Sicherheitsbedenken und die politischen Auswirkungen eines Krieges, der auch Deutschland betrifft.
Markus Thöß ist seit dem Jahr 2000 als Kameramann und Autor aktiv, insbesondere für ARTE, N-TV Prime Time Doku sowie die ZDF-Redaktion von Arte und Frontal. Zusätzlich schreibt er Artikel für T-Online und gestaltet Radio-Features.
"Im Dienste Putins: Deutsche Söldner kämpfen im Donbass" im Überblick
Im Dienste Putins: Deutsche Söldner kämpfen im Donbass
von Markus Thöß
Produktion: 2026
| Sendezeit | Di, 10.03.2026 | 19:15 - 20:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Das Feature" |