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Kill Cloud - Von 9/11 zum Digitalen Krieg
Bereits heutzutage sind gewaltige Datenmengen und künstliche Intelligenz entscheidende Faktoren in modernen Kriegen. Whistleblower äußern Bedenken, dass das Netz zu einem Werkzeug für umfassende Überwachung und militärische Zielermittlung werden könnte. Diese Entwicklung nahm ihren Anfang am 11. September 2001.
Es wurde unübersehbar, dass digitale Auseinandersetzungen tödliche Normalität geworden sind, als die Vereinigten Staaten und Israel am 28. Februar 2026 einen Angriff auf den Iran durchführten. KI-gesteuerte "Kill Chains" identifizieren Menschen und Infrastrukturen blitzschnell als Ziele und greifen dabei oft auf Netz-Daten zurück. Bevor die globale Gemeinschaft reagieren kann, zerstören sie die auf Regeln basierende Ordnung: humanitäre Völkerrechtsnormen, Schutz der persönlichen Daten und Kontrolle von Waffen. Diese Entwicklung kommt nicht überraschend. Whistleblower machen schon lange auf das aufmerksam, was im verborgenen Gefüge von Geheimdiensten, Militär und Technologieunternehmen geschieht: die Transformation digitaler Netzwerke zu Instrumenten für umfassende Überwachung und militärische Zielidentifizierung. Diese Berichte beginnen oft mit dem 11. September 2001, als ein terroristischer Angriff die Zwillingstürme des World Trade Centers zu Fall brachte.
Zum Autor
Andrea Rehmsmeier, die in Bielefeld, Minsk (Weißrussland) und Hannover Slawistik und Journalismus studiert hat, schreibt regelmäßig über die Themen Militär, Energie und organisierte Kriminalität. Sie wohnt und arbeitet in Hannover.
"Kill Cloud - Von 9/11 zum Digitalen Krieg" im Überblick
Kill Cloud - Von 9/11 zum Digitalen Krieg
von Andrea Rehmsmeier
Produktion: 2026
| Sendezeit | Di, 08.09.2026 | 19:15 - 20:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Das Feature" |