An der Bayerischen Staatsoper wird Tschaikowskys romantische Gespenster-Oper nach Puschkin zu einer Innenaufnahme des Wahnsinns, bei der Russland vollkommen ausgeblendet wird. Das überzeugte nur Teile des Publikums, obgleich Dirigent Aziz Shokhakimov eine seelenvolle Deutung gelang.
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BR-KLASSIK - das sind Kritiken, Gespräche und Berichte aus der Welt der Klassik. Ob Opernpremieren von München bis New York, Interviews mit großen Musikern oder innovative Musikprojekte an bayerischen Schulen: mit Allegro und Leporello werktags sowie der Piazza am Samstag hält Sie die Klassikwelle des Bayerischen Rundfunks stets auf dem Laufenden.
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Folge vom 05.02.2024Kritik: "Pique Dame" an der Bayerischen Staatsoper
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Folge vom 02.02.2024Reportage: "GAME ON SYMPHONY" mit dem Münchner RundfunkorchesterDas Phänomen der Gaming Music schaut sich BR-KLASSIK seit ein paar Monaten genauer an: im Podcast "Levels & Soundtracks". Dazu gab es am 1. Februar ein Konzert ausschließlich mit Videogame-Musik im Münchner Funkhaus - gespielt vom Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung der Irin Eímear Noone.
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Folge vom 02.02.2024Vorbericht: "Pique Dame" an der Bayerischen StaatsoperEine Frau liebt einen Mann. Der ist nicht abgeneigt, ihr sozial aber nicht ebenbürtig. Gut, dass es da eine Möglichkeit gibt, schnell Geld zu machen. Mit Glücksspiel und Zauberkarten. Leider muss dafür jemand sterben, der Strudel beginnt. Am Sonntag hat die Neuproduktion von Tschaikowskys "Pique Dame" in der Regie von Benedict Andrews Premiere an der Bayerischen Staatsoper.
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Folge vom 01.02.2024Aufnahmeprüfung: "Upheaval" mit Janne Fredens & Sören RastogiUmbruch, Aufruhr, Erhebung - das ungefähr bedeutet das englische Wort "Upheaval", das die Cellistin Janne Fredens und der Pianist Sören Rastogi als Titel ihrer neuen CD gewählt haben. Es zielt vornehmlich auf die Entstehungszeit der eingespielten Werke im Umfeld des Ersten Weltkriegs. Das dänische Künstlerehepaar setzt sich seit Jahren für die vielfach noch immer unterbelichteten Werke von KomponistINNEN ein und alle Stücke des Albums wurden tatsächlich von Frauen geschrieben. Von Frauen in Holland, Frankreich und Kroatien, die durch ihr selbstbewusstes künstlerisches Auftreten Zeichen setzten und von ihren männlichen Kollegen vielfach als "rosa Gefahr" gefürchtet wurden. Und das dürfte die zweite Bedeutung des Titels "Upheaval" sein: die weibliche Emanzipation in der Musikgeschichte, die ganz bestimmt noch zu manchen "Umbrüchen" in der Bewertung führt, meint Alexandra Maria Dielitz.