Stimme und Klavier - das ist die typische Konstellation bei einem Liederabend. Nicht so bei Diana Damrau. Sie tritt seit Jahren immer wieder mit dem französischen Harfenisten Xavier de Maistre auf. Am 23. August waren sie bei den Salzburger Festspielen zu erleben - mit Werken von Schubert, Fauré und Debussy. BR-KLASSIK-Kritiker Michael Atzinger war dabei.
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BR-KLASSIK - das sind Kritiken, Gespräche und Berichte aus der Welt der Klassik. Ob Opernpremieren von München bis New York, Interviews mit großen Musikern oder innovative Musikprojekte an bayerischen Schulen: mit Allegro und Leporello werktags sowie der Piazza am Samstag hält Sie die Klassikwelle des Bayerischen Rundfunks stets auf dem Laufenden.
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Folge vom 24.08.2022Kritik - Liederabend Diana Damrau in Salzburg
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Folge vom 24.08.2022Frauen im Schatten der Musikgeschichte - Ethel SmythDie Britin Ethel Smyth setzte in den 1870er Jahren in ihrer Familie mit einem Hungerstreik durch, dass sie in Leipzig Komposition studieren durfte. Sie schuf unter anderem sechs Opern (unter anderem "The Wreckers"), musste sich aber auch immer wieder abmühen, um ihre Werke aufführen zu können. Jahrzehntelang im Schatten ihrer männlichen Kollegen, wird Smyth gerade wiederentdeckt.
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Folge vom 23.08.2022Tölzer Knabenchor im Umbruch: Interview mit Dirigent Michael HofstetterDas Singverbot während Corona hat dem renommierten Tölzer Knabenchor ziemlich zugesetzt: Eineinhalb Jahre Teamgeist fehlen, Knaben fehlen, Stimmbildung fehlt und Geld sowieso. Der Dirigent Michael Hofstetter war nun ein Jahr lang als künstlerischer Leiter des Chores tätig und hat Anfang August mit ihm eine CD mit Motetten der Bachfamilie aufgenommen. Trotzdem muss sich der Chor neu aufstellen und braucht anstatt einer künstlerischen Leitung erst einmal Stimmbildner, die sich mit Knabenstimmen auskennen, weil der Chor sonst seine Qualität nicht halten kann. Michael Hofstetter verrät im BR-KLASSIK-Interview, wo die Reise für den berühmten Knabenchor hingehen soll.
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Folge vom 23.08.2022Pianist Martial Solal wird 95Einer der ganz großen Jazzvirtuosen Europas: Der französische Pianist Martial Solal spielte schon in den 1950er Jahren mit damaligen Weltstars des Jazz - und wurde selbst einer. Sein Stil, beeinflusst von amerikanischen Musikern wie Art Tatum und Bud Powell, war eine schillernde Kunst des Unerwarteten. Die Töne tanzten, purzelten und verkanteten sich bei ihm so geistreich wie nur bei den wenigsten anderen großen Jazzern der Welt. Nach einer Karriere von rund 70 Jahren hat dieser bedeutendste französische Jazzmusiker nach der Jahrhundertfigur Django Reinhardt 2019 in Paris sein Abschiedskonzert gegeben. Am 23. August wird Solal 95 Jahre alt.