Bayerns Ministerpräsident Markus Söder stellt den eigentlich schon beschlossenen Bau eines neuen Konzerthauses in München in Frage. Er meinte, in Zeiten von Corona und Ukrainekrieg sei ein teurer Konzerthausneubau ein falsches Signal. Ist das jetzt der Anfang vom Ende für das Münchner Konzerthaus? Oswald Beaujean kommentiert.
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Folge vom 29.03.2022Kommentar zum Münchner Konzerthaus: Geht das nicht auch ein bisschen weniger groß?
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Folge vom 28.03.2022Das Aus für das geplante Münchner Konzerthaus?Eine Denkpause fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Um über die Frage nachzudenken: Kann sich der Freistaat in Zeiten wie diesen noch ein neues Konzerthaus in München leisten? Corona-Krise, Ukraine-Krieg. Die Kritik der Kulturschaffenden ließ nicht lange auf sich warten.
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Folge vom 28.03.2022Eine Handvoll Hoffnung - Eröffnung der Ballettfestwoche 2022Die Ballettfestwoche in München ist eröffnet. Zum Auftakt gab es im nahezu komplett ausverkauften Nationaltheater den Dreiteiler "Passagen" mit dem Bayerischen Staatsballett. Drei wichtige Choreographen unserer Zeit zeigten ihre Arbeiten: "Affairs of the heart" von David Dawson, "Bilder einer Ausstellung" von Alexei Ratmansky und "Sweet Bones Melody" von Marko Goecke. Ein zeitgenössischer und dabei total zeitgemäßer Abend ...
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Folge vom 25.03.2022Zugabe - Pro und Contra: "Blackfacing" als künstlerisches Mittel?Für Peter Lunds Neuinszenierung von Ernst Kreneks Oper "Jonny spielt auf", in der ein weißer Darsteller schwarz geschminkt wurde, hat das Münchner Gärtnerplatztheater einen ziemlichen Shitstorm abbekommen. 1928 wurde "Blackfacing" am Gärtnerplatztheater betrieben, was den Regisseur dazu inspiriert hat, das auch in seiner aktuellen Inszenierung zu machen: Jonny wird auf der Bühne angemalt und auch wieder abgeschminkt, um die Perversion des Akts darzustellen. Ist es also okay, "Blackfacing" in dieser künstlerischen Form anzuwenden? Peter Jungblut und Gino Thanner vertreten da unterschiedliche Standpunkte.