Die litauische Sopranistin Asmik Grigorian ist nach ihrem Salzburger Sensations-Erfolg als Salome von der "Opernwelt" zur Sängerin des Jahres gekürt worden. Umso gespannter war die Szene auf die nächste Premiere der Sängerin, am 6. Oktober in Frankfurt als Puccinis Manon Lescaut. Und sie enttäuschte nicht: Das Publikum jubelte.
Kultur & Gesellschaft
Klassik aktuell Folgen
BR-KLASSIK - das sind Kritiken, Gespräche und Berichte aus der Welt der Klassik. Ob Opernpremieren von München bis New York, Interviews mit großen Musikern oder innovative Musikprojekte an bayerischen Schulen: mit Allegro und Leporello werktags sowie der Piazza am Samstag hält Sie die Klassikwelle des Bayerischen Rundfunks stets auf dem Laufenden.
Folgen von Klassik aktuell
5539 Folgen
-
Folge vom 07.10.2019Premierenkritik - "Manon Lescaut" mit Asmik Gregorian in Frankfurt
-
Folge vom 07.10.2019Der Filmkomponist, der keine Bilder mag - Gabriel Yared zum 70. Geburtstag"Der englische Patient", "Das Leben der Anderen", "Stadt der Engel" - oder "Betty Blue": Die meisten seiner genialen Soundtracks schrieb Gabriel Yared, ohne vorab etwas von den Filmen gesehen zu haben. Denn mit Bildern hat der Filmmusikkomponist nach eigenen Aussagen so seine Schwierigkeiten. Am 7. Oktober 2019 feiert der Oscar-Preisträger seinen 70. Geburtstag.
-
Folge vom 07.10.2019Kritik - "Tristan und Isolde" in LeipzigDie Sehnsucht nach kosmischer Versunkenheit stellte Richard Wagner ins Zentrum seiner Oper "Tristan und Isolde". In Enrico Lübbes Inszenierung, die am 5. Oktober in der Oper Leipzig Premiere feierte, pendelt das Liebespaar entsprechend verloren zwischen den Welten aus Raum und Zeit. Eine existentielle Grenzerfahrung, die auch musikalisch überzeugte.
-
Folge vom 04.10.2019"Die Lustigen Weiber von Windsor" an der Staatsoper BerlinMit Otto Nicolais "Die lustigen Weiber von Windsor" fand am 3. Oktober 2019 die Eröffnungspremiere der Saison 2019/20 an der Staatsoper Unter den Linden statt. Die Biedermeier-Oper nach Shakespeare wird mit Star-Aufgebot und großer Ausstattung in die betuliche Kleinbürgerwelt der achtziger Jahre verlegt. Das ist bisweilen witzig, aber nicht durchweg überzeugend, findet Kritiker Peter Jungblut.