Er stellte jeder Göttin und Nymphe nach, die ihm über den Weg lief - ohne Erfolg. Für den schmierigen Pan ein frustrierender Zustand, den er durch das Spielen auf seiner Flöte kompensierte. Pan, ein Frauenunterdrücker, der sein Ventil in der Musik findet? In Zeiten von #MeToo wird das Bild des ewig lüsternen Mannes in ein neues Licht gerückt. Eine kritische Beobachtung der Auswirkungen der #MeToo-Debatte auf die Klassische Musik.
Kultur & Gesellschaft
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BR-KLASSIK - das sind Kritiken, Gespräche und Berichte aus der Welt der Klassik. Ob Opernpremieren von München bis New York, Interviews mit großen Musikern oder innovative Musikprojekte an bayerischen Schulen: mit Allegro und Leporello werktags sowie der Piazza am Samstag hält Sie die Klassikwelle des Bayerischen Rundfunks stets auf dem Laufenden.
Folgen von Klassik aktuell
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Folge vom 20.02.2019Die Macht der Musik in Zeiten von #MeToo
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Folge vom 20.02.2019Das Projekt "Patenschaft macht Schule" des Münchner RundfunkorchestersOrchester-Mitglieder besuchen mit ihren Instrumenten die Schule, sie musizieren mit den Kindern und am Ende des Schuljahres gestalten Schüler und Paten gemeinsam ein Konzert. Bereits seit 13 Jahren pflegt das Münchner Rundfunkorchester seine Patenschaft mit der Grundschule Wolfersdorf. Dieses Jahr konnte das Projekt auf drei Grundschulen ausgeweitet werden. Nun waren die Paten-Kinder der Grundschule Elsendorf zu Gast im Bayerischen Rundfunk.
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Folge vom 19.02.2019Regula Mühlemann im interview: "Schwäche zeigen tut gut"Als Opernsängerin wird man auf Perfektion getrimmt. Allerdings muss man auch ständig Risiken eingehen, so die Schweizerin Regula Mühlemann. Warum es durchaus befreiend sein kann, offen seine Schwächen zu zeigen, erzählt die junge Sopranistin im Interview.
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Folge vom 18.02.2019Kritk: Die neue "Zauberflöte" an der Berliner StaatsoperPlaymobil, Lego, Kasperle, Manga: Yuval Sharon ließ in seiner Neuinzenierung der "Zauberflöte" eine ganze Batterie von Spielzeugen auf der Bühne agieren. Unsere Kritikerin Maria Ossowski langweilte das genauso wie das Berliner Publikum. Das Resultat: einer der schlimmsten Buh-Stürme, den die Staatsoper je erlebt hat.