Luca Mael Milsch ist freie*r Übersetzer*in, Lektor*in, Kurator*in, Moderator*in und Autor*in. Nach dem Studium der Literaturwissenschaften war Luca in der Programmleitung des Literarischen Salons Hannover tätig. Neben zahlreichen Übersetzungen, zuletzt „Happy End“ (S. Fischer Verlag) von Andrew Sean Greer, Publikationen in Anthologien, Literaturzeitschriften und Magazinen, erschien 2024 Lucas Romandebüt „Sieben Sekunden Luft“.
In dieser Folge sprechen wir über Lucas Schreiben, Lucas Debütroman, dessen Hauptfigur, über die Bedeutung der Schule und darüber, welche Rolle Politisierungsprozesse in dieser und in der Gesellschaft allgemein spielen (können).
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Raum schaffen für's: Miteinander sprechen, (Ver)lernen, Zuhören, Diskutieren & Schule neu denken. Kontakt: @kleinepause_podcast oder kleinepausepodcast@gmail.com Impressum Verantwortlich für den Inhalt (gem. § 55 Abs. 2 RStV): seit 06/23 Nicole Schweiß kleinepausepodcast@gmail.com Kontaktdaten und Anschrift auf Anfrage über Mail
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Folge vom 03.06.2024#77 mit Luca Mael Milsch - Über das Schreiben, das Suchen und Finden eigener Wege und die Rolle der Schule
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Folge vom 22.05.2024#76 mit Prof. Dr. Gudrun Perko & Leah Carola Czollek - Über Social Justice und Radical Diversity als GrundhaltungLeah Carola Czollek ist Sozialpädagogin, Mediatorin, Supervisorin sowie freiberufliche Trainerin und Dozentin an verschiedenen Hochschulen. Sie hat Rechtswissenschaften und Soziale Arbeit studiert und gemeinsam mit Prof. Dr. Gudrun Perko das Institut für „Social Justice und Radical Diversity“ gegründet. Gudrun Perko ist Philosophin, Mediatorin und Wissenschaftscoach, Professorin an der FH Potsdam zu Gender und Diversity (Fachbereich Sozialwesen). Gudruns Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind u.a.: Gender, Queer, Diversity, Social Justice, Politische Philosophien, Ethik, Dialog, Kompetenzen. In ihrem 2023 im Beltz Verlag erschienenen Buch "Antiromaismus und Antisintiismus" berichten Expert*innen, in welchen gesellschaftlichen Bereichen Rom*nja und Sinti*zze jahrhundertelang Strukturelle Diskriminierung erlebten, aber auch heute noch erleben. Gleichzeitig erfahren Lesende von Empowermentstrategien und politischen Aktivitäten gegen diese Diskriminierungsformen. In dieser Folge nehmen sie besonders den Bereich der Schule in den Blick und berichten von ihrer langjährigen Erfahrung in der Antidiskriminierungsarbeit.
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Folge vom 09.04.2024#75 with Morgane Koresh - Intersectionality & the reception of jewish feminist voices in the aftermath of October 7thMorgane was born and raised in Paris, France. They studied Fashion Design there, before making Aliyah in 2009. Coming from a family of Holocaust survivors, with a deep sense of political activism, where civil rights and social justice were at the forefront of many family discussions, Morgane always knew that activism would be a part of their life. It took the form of street art with the feminist collective HaStickeriot that they co-founded in 2020. While still being an active member of the collective, Morgane has been also focusing on Queer activism under the alias YiddishFeminist with drawings and messages of positive Queer representation in the form of pasteups in the streets of Tel Aviv.. After October 7th, Morgane’s work has been mainly focused on denouncing the lack of international outrage, the betrayal by previous feminist role-models, and calling out the rise of antisemitism as well as uplifting messages about Jewish identities. The streets of Tel Aviv remain their main playground and inspiration for a work that is at the crossroad of art and activism.
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Folge vom 22.03.2024#74 mit Tayo Awosusi-Onutor - Wessen Geschichten werden erzählt?Tayo Awosusi-Onutor ist Sängerin, Autorin, Regisseurin, Politische Aktivistin, Verlagsinhaberin und lebt in Berlin. Sie bezeichnet sich selbst als Afro-Sintezza. Ihre Musik (Soul, Jazz, Romani Musica) interpretiert sie in Englisch, Deutsch und Romanes. Außerdem leiht sie ihre Stimme Film und TV als Synchronsängerin und -sprecherin. Tayo studierte Germanistik und Multimedia. Sie ist Vorstandsmitglied von RomaniPhen e.V., dem feministischen Romnja: Archiv, und Mitglied der IniRromnja. Sie beschäftigt sich mit den Themen Bildung, Geschichte und Bürgerrechtsbewegung. 2021 ist Tayo Awosusi-Onutor ́s erstes Kinderbuch „JOKESI Club. Jekh, Dui, Drin - 3 Freundinnen in Berlin“ erschienen. JOKESI Club, ist die erste deutschsprachige Kinderbuchreihe mit romani und sinti Charakteren als Heldinnen der Geschichte. Die JOKESI Club Buchreihe erscheint ab 2023 im neugegründeten omobooks Verlag. omobooks Verlag möchte allen (jungen) Menschen Bücher anbieten, die verschiedene Lebensrealitäten sichtbar machen. Vor allem die, die oft nicht sichtbar sind. Hier wird nicht über Situationen oder Menschen geschrieben, sondern stehen hier die eigenen Stimmen im Mittelpunkt. In dieser Folge sprechen wir über ihre langjährige Arbeit im Allgemeinen sowie über das Projekt JOKESI Club im Speziellen.