Gedichte über das Leben der 1920er-Jahr in Berlin
Gedichte über das Leben der 1920er-Jahr in Berlin © Clara Diercks / pixelio.de

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Lebensspuren der Dichterin Mascha Kaléko

Die poetischen Werke von Mascha Kaléko erfahren gegenwärtig eine Wiederbelebung, was unter anderem den neuen musikalischen Interpretationen von Dota Kehr zu verdanken ist. Ihre Verse fangen die Stimmung im Berlin der zwanziger Jahre ein und verzaubern durch humorvollen Sprachgebrauch sowie subtile Selbstironie. Obwohl sie zunächst rasch Berühmtheit erlangte, wurden ihre Werke bald von den Nationalsozialisten verboten, da sie jüdischer Abstammung war.

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Im Jahr 1938 wanderte sie in die Vereinigten Staaten aus, lebte jedoch später in Jerusalem weiter. In der Fremde nahmen ihre Gedichte einen ernsteren und tiefschürfenderen Ton an, erreichten aber nie wieder den früheren Erfolg. Als sie am 21. Januar 1975 verstarb, war sie nahezu in Vergessenheit geraten, jedoch fand ihre Arbeit erst nachträglich Anerkennung in der Welt der Literatur.

"Lebensspuren der Dichterin Mascha Kaléko" im Überblick

Lebensspuren der Dichterin Mascha Kaléko

von Simone Hamm

Produktion: 2024

Sendezeit So, 03.05.2026 | 14:04 - 15:00 Uhr
Sendung SWR Kultur "Feature am Sonntag"
Radiosendung