
Feature
Machtpoker um die Westsahara – Zwischen altem und neuem Kolonialismus
Nur eine Handvoll Staaten weltweit betrachtet die Westsahara als unabhängiges Land. Im Jahr 1975 nahm Marokko fast das komplette Gebiet in Besitz. Daraufhin flüchteten beträchtliche Mengen an Sahrauis nach Algerien und residieren seitdem in Flüchtlingslagern in der Wüstenregion, welche von der Unabhängigkeitsgruppe "Frente Polisario" betreut werden.
Derzeit schlägt der UN-Sicherheitsrat vor, dass die Westsahara rechtlich in das marokkanische Königreich integriert werden sollte – ein Vorschlag, der auf die Initiative der früheren Kolonialmacht Frankreich und von US-Präsident Trump zurückgeht. Welche Auswirkungen das für die Menschen vor Ort hat, wird vom Verfasser in Marokko sowie im algerischen Tindouf untersucht.
"Machtpoker um die Westsahara – Zwischen altem und neuem Kolonialismus" im Überblick
Machtpoker um die Westsahara – Zwischen altem und neuem Kolonialismus
von Andreas Zoppot
Produktion: 2026
| Sendezeit | Fr, 13.03.2026 | 15:00 - 16:00 Uhr |
| Sendung | SWR Kultur "Feature" |