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Nürnberg 1945 – Die Prozesse, die Deutschland nicht wollte
Am 20. November 1945 eröffneten die Nürnberger Prozesse erstmals die Möglichkeit, dass die Verlierer eines Krieges sich einer juristischen Überprüfung durch ein rechtsstaatliches Verfahren stellen mussten. Nach dem Hauptverfahren der Alliierten gegen die führenden Kriegsverbrecher der Nationalsozialisten im Jahr 1945 initiierten die Vereinigten Staaten in Nürnberg noch zwölf zusätzliche Gerichtsverfahren gegen Amtsträger des NS-Regimes.
Diese Folgeprozesse sind bis heute im Hinblick auf das Verfahren gegen die NS-Führungsriege weniger bekannt. Dennoch waren sie von erheblicher Bedeutung, da sie deutlich machten, wie tief die deutsche Gesellschaft in die Verbrechen des NS-Regimes verwickelt war. Die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland wollte sich jedoch nicht mit diesen Erkenntnissen auseinandersetzen.
"Nürnberg 1945 – Die Prozesse, die Deutschland nicht wollte" im Überblick
Nürnberg 1945 – Die Prozesse, die Deutschland nicht wollte
von Julia Haungs
Produktion: 2025
| Sendezeit | Mo, 23.11.2026 | 08:30 - 09:00 Uhr |
| Sendung | SWR Kultur "Wissen" |