Wie sinnvoll sind Ersatzorgane aus dem 3D-Drucker?
Wie sinnvoll sind Ersatzorgane aus dem 3D-Drucker? © Jörg Klemme, Hamburg / pixelio.de

Wissenschaft & TechnikTalk

Organe aus dem 3D-Drucker – Wie weit ist die Medizin?

Herzen oder Nieren per Knopfdruck herzustellen, klingt in Berichten über Organe aus dem 3D-Drucker nach einem schnellen Ausweg für Patienten, die dringend auf Spenderorgane angewiesen sind. Allerdings wird es noch einige Zeit dauern, bis Maschinen in der Lage sind, so große Organe zu erzeugen. Im kleineren Maßstab gibt es jedoch Fortschritte: Miniaturisiertes Bioprinting hat das Potenzial, Tierversuche überflüssig zu machen. Gedruckte Hornhäute oder anpassungsfähige Herzklappen für Säuglinge könnten chirurgische Eingriffe grundlegend verändern. Wann diese technologische Entwicklung Realität wird, bleibt abzuwarten. Manchmal treten bei den Versuchen unerwartete Phänomene auf: Beispielsweise erscheinen unverhofft Haare, die von den Geräten ausgedruckt werden. Frau Professor Dr. Ute Schepers lehrt Chemische Biologie am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

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Organe aus dem 3D-Drucker – Wie weit ist die Medizin? im Überblick

Sendezeit So, 06.09.2026 | 08:30 - 09:00 Uhr
Sendung SWR Kultur "Wissen"
Radiosendung