Der Schweizer Daniel Mignot hat im Alter von 73 Jahren noch den Gleitschirmschein gemacht. Im Podcast erzählt er von seiner Motivation und den Schwierigkeiten.
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Gleitschirmfliegen kann man bis ins hohe Alter hinein – eine gewisse körperliche Fitness vorausgesetzt. Es gibt etliche Beispiele von Piloten, die sich selbst noch in ihren Siebzigern regelmäßig in die Lüfte schwingen und sogar erfolgreich auf Strecke gehen. In dieser Altersklasse aber überhaupt erst mit dem Gleitschirmfliegen anzufangen, das ist schon etwas außergewöhnlich.
Der Schweizer Daniel Mignot aus Interlaken hat genau das getan. Mit 73 Jahren machte er seinen Gleitschirmschein. Warum er erst so spät damit startete, was er bei der Schulung im Rund der viel jüngeren Mitschüler erlebte, wie er mit Lampenfieber bei der Prüfung umging, worauf er heute bei seinen Solo-Flügen achtet und wovon er fliegerisch noch träumt – all das erzählt Daniel in dieser 40. Folge von Podz-Glidz.
Es ist eine eher ruhigere Geschichte aus dem Kosmos des Gleitschirmfliegens. Aber auch das gehört in diesen Podcast, der darauf zielt, die verschiedensten Facetten, Spielarten und Charaktere unseres Sports vorzustellen.
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Musik dieser Folge:
„Tango Bango“ von E’s Jammy Jams
Lizenzfreie Musik
Download: https://youtu.be/b67vaXYwsiY
Sport
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Podz-Glidz. Der Lu-Glidz Podcast. Geschichten aus dem Kosmos des Gleitschirmfliegens Lu-Glidz, Der Gleitschirm-Blog.
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Folge vom 04.10.2020Spätstarter - Daniel Mignot - Podz-Glidz 40
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Folge vom 18.09.2020Go East - Rico Chandra - Podz-Glidz 39Rico Chandra ist per Hike and Fly von Zürich bis Ljubljana gereist. Im Podcast erzählt er, wie er dabei die tiefen Glücksgefühle des Fliegens für sich wiederentdeckte. +++ Rico Chandra aus Zürich ist Hobbymusiker, aber auch ein erfahrener Gleitschirm-Streckenflieger, der weit oben in der globalen Wertung des XContest zu finden ist. Nach 28 Jahren als Pilot hat er In diesem Sommer mal etwas Neues für sich ausprobiert. Anstatt XC-Punkten nachzujagen, reiste er per Hike and Fly fast vier Wochen lang quer über die Alpen, von Zürich bis nach Ljubljana in Slowenien. Im Podcast erzählt Rico weniger über einzelne Erlebnisse davon (die kann man in einem ausführlichen Blog Ricos über diese Reise nachlesen). Vielmehr sprechen wir unter anderem darüber, wie diese andere Herangehensweise an die Fliegerei ihm neue Sichtweisen und Gefühlswelten im Gleitschirmkosmos erschlossen hat. Rico ist ein sehr sicherheitsbewusster Pilot und stolz darauf, seit 1992 verletzungsfrei zu fliegen. Seine besondere Philosophie zum Umgang mit Risiken ist ebenso Thema. +++ Wenn Du Podz-Glidz und den Blog Lu-Glidz fördern möchtest, so findest Du alle zugehörigen Infos unter: https://lu-glidz.blogspot.com/p/fordern.html +++ Musik dieser Folge: "Bloody Nose “ von Rico Chandra. Hier im Podcast mit persönlicher Erlaubnis von Rico verwendet. Download: https://mx3.ch/tracks/1rEF/download
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Folge vom 03.09.2020Der Wolkenschattenfolger - Markus Kaup - Podz-Glidz 38Markus Kaup sammelt seit 25 Jahren sehr erfolgreich Airtime im deutschen Flachland. Dabei nutzt er einige spezielle Techniken, um länger oben zu bleiben. +++ Gleitschirmfliegen im Flachland heißt: Keine Berge, von denen man aus starten kann und an deren Flanken man dann seine Thermiken findet. Gestartet wird an der Winde. Und dann gehört es schon zur Kunst, den thermischen Einstieg zu finden, um schließlich auch dort stundenlang in der Luft bleiben zu können. Markus Kaup aus Münster blickt in puncto Flachlandfliegen auf 25 Jahre Erfahrung zurück. Die meisten seiner Flüge hat er tatsächlich aus der Winde heraus absolviert. Und obwohl er bereits einige Über-100-Kilometer-Flüge auf seinem XC-Konto stehen hat, ist sein größtes Ziel beim Fliegen aber ein anderes: Obenbleiben. Airtime sammeln. Über die Jahre hat er viel Erfahrung gewonnen und Rezepte entwickelt, wie man auch im Flachland lange Flüge schaffen kann. In dieser Folge von Podz-Glidz erklärt er über einige der Zutaten. Es geht unter anderem um Vorteile des Stufenschlepps, das Fliegen im Team, die Bedeutung des Wolkenschattens für die Thermikablöse, Techniken, um sich sicher unter niedrigen Luftraumdeckeln entlang hangeln zu können und noch einiges mehr. Der Wissensschatz, den Markus hier ausbreitet, dürfte nicht nur Alpen- sondern auch manch eingefleischten Flachlandfliegern noch diverse Aha-Momente servieren. +++ Wenn Du Podz-Glidz und den Blog Lu-Glidz fördern möchtest, so findest Du alle zugehörigen Infos unter: https://lu-glidz.blogspot.com/p/fordern.html +++ Musik dieser Folge: "Four More Weeks“ von Vans in Japan. Copyright free music. Download: https://www.youtube.com/audiolibrary_download?vid=4421ce84324ddbe0
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Folge vom 21.08.2020Groundhandlix - Urs Aschmann - Podz-Glidz 37Groundhandling gilt als eine der wichtigsten Übungen auf dem Weg zu einem sichereren Piloten. Urs Aschmann vertraut dabei auf die Macht der kleinen Schritte. +++ Egal wen man fragt, was man tun kann, um zu einem besseren Piloten zu werden – Eine Antwort wird so gut wie immer unter den Top-3-Tipps rangieren, die man bekommt: Groundhandling. Es ist das Spiel mit dem Schirm am Boden aber ohne das Ziel, zwangsläufig auch in die Luft zu kommen. Das Groundhandling hat viele Gesichter, es gibt diverse Philosophien oder gar Schulen. Renommierte Experten wie Mike Küng würden das Groundhandling am liebsten als eigene sportliche Disziplin etablieren. Da wird der Schirm zum Hilfsmittel, um Strohballen, Laternenmasten oder steile Felsen allein mit den Zug- und Auftriebskräften des Schirmes zu erklimmen. Andere sehen Groundhandling eher als sanftes Spiel, als spaßvolle Übung, um Vertrauen in seinen Schirm zu gewinnen, dessen Bewegungen spüren und antizipieren zu lernen und so vor allem zum sicheren Starter zu werden. Einer, der eher in diese zweite Kategorie fällt, ist der Schweizer Urs Aschmann. Urs hat erst mit Mitte 40 das Gleitschirmfliegen gelernt, aber bald auch ein paar schmerzhafte Erfahrungen gemacht. Schließlich entdeckte er das Groundhandling für sich als Weg, um wieder angstfrei an den Start zu gehen. Mit der Zeit war er so versiert im Bodenturnen mit dem Schirm, dass er Lust bekam, sein Wissen und Können weiterzugeben – unter dem charmanten Namen: Groundhandlix. In dieser 37. Folge von Podz-Glidz teilt Urs einiges aus dem Schatz seiner Erfahrungen. Was da so alles kommt, soll hier nicht gleich verraten werden. Nur so viel: Es geht auch um die Entdeckung der Langsamkeit. Viel Spaß beim Hören! +++ +++ Wenn Du Podz-Glidz und den Blog Lu-Glidz fördern möchtest, so findest Du alle zugehörigen Infos unter: https://lu-glidz.blogspot.com/p/fordern.html +++ Musik dieser Folge: "Knowpe" von Noir et Blanc Vie No copyright music