
Feature
Polarisiert - Wie die Weltpolitik Spitzbergen verändert
Seit dem Jahr 2022 tobt ein neuer Kalter Krieg auf der arktischen Insel Spitzbergen. Valeriya aus der Ukraine suchte Zuflucht, da ihre Nachbarn sie als Agentin verdächtigten. Indessen fand der Deutsche Wolfgang seine ideelle Heimat auf der russischen Seite der Insel.
Spitzbergen ist eine Insel, die bei 78 Grad nördlicher Breite liegt. Hier gibt es mehr Eisbären als menschliche Bewohner. Vier Monate im Jahr geht die Sonne nie unter, und vier Monate bleibt es stockdunkel. Auch die politische Landschaft war lange Zeit einzigartig: Norweger und Russen lebten in Eintracht, unbeeindruckt von den geopolitischen Spannungen auf dem Kontinent. Doch durch den Konflikt in der Ukraine kamen Sanktionen, Handelsblockaden und gegenseitiges Misstrauen auf.
Valeriya aus der Ukraine und der Deutsche Wolfgang entschieden sich beide, die Seiten zu wechseln und ihre alte Heimat hinter sich zu lassen. Ihre unterschiedlichen Lebensgeschichten stehen symbolisch für die zunehmende Spaltung Spitzbergens. Über all dem schwebt die Sorge, dass der NATO-Bündnisfall eintreten könnte.
"Polarisiert - Wie die Weltpolitik Spitzbergen verändert" im Überblick
Polarisiert - Wie die Weltpolitik Spitzbergen verändert
von Viktar Vasileusk, Laura Höring
Produktion: 2026
| Sendezeit | Di, 27.10.2026 | 19:15 - 20:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Das Feature" |