Kultur & Gesellschaft
Sprechende Akten. NS-Opfer und ihr Ringen um Entschädigung Folgen
Nach dem Zweiten Weltkrieg bot die noch junge Bundesrepublik den Opfern und Verfolgten des Naziregimes so genannte “Wiedergutmachungszahlungen”. Doch nicht nur der Begriff war problematisch, auch der Prozess, eine solche Zahlung zu erhalten, gestaltete sich häufig als äusserst schwierig. Denn die Sachbearbeiter, die über die Zahlungen entschieden, urteilten sehr unterschiedlich. Teilweise mit äußerster Härte, manchmal voller Verständnis. Aber stets nach geltender Gesetzeslage. Das Landesarchiv Baden-Württemberg möchte diesen Teil deutscher Historie mit diesem Podcast wieder sichtbar machen und hat einige Entschädigungsakten ausgesucht, die nicht nur zeigen, welche Geschichten sich hinter den bürokratischen Verfahren verbergen, sondern auch, wie chaotisch die Regelungen teilweise waren. Und wie ein Land versucht hat, das Grauen aufzuarbeiten, das es gerade erst begangen hat. Sprechende Akten ist eine Produktion des Landesarchivs Baden-Württemberg. Umgesetzt von WE ARE PRODUCERS in Zusammenarbeit mit POOL ARTISTS. Finanziert vom Bundesministerium der Finanzen.
Folgen von Sprechende Akten. NS-Opfer und ihr Ringen um Entschädigung
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Folge vom 24.10.2022Eine gestohlene Jugend. Der kommunistische Widerstandskämpfer Hans GasparitschHans Gasparitsch wird im März 1935 als 17-Jähriger von der Gestapo verhaftet, weil er im Stuttgarter Schlossgarten ein Denkmal mit kommunistischen Parolen beschrieben hatte. Nach Verbüßung seiner Haftstrafe wurde er als politischer Gefangener bis Kriegsende in verschiedenen Konzentrationslagern inhaftiert. Für die erlittene Freiheitsentziehung erhält er nach 1945 Entschädigungszahlungen. Sein langjähriges zivilgesellschaftliches Engagement gegen den Faschismus wird im Jahr 2000 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse gewürdigt. Sprechende Akten ist eine Produktion des Landesarchivs Baden-Württemberg. Umgesetzt von WE ARE PRODUCERS in Zusammenarbeit mit POOL ARTISTS. Finanziert vom Bundesministerium der Finanzen.
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Folge vom 14.10.2022Sprechende Akten. NS-Opfer und ihr Ringen um Entschädigung - TrailerNach dem Zweiten Weltkrieg bot die noch junge Bundesrepublik den Opfern und Verfolgten des Naziregimes so genannte "Wiedergutmachungszahlungen". Doch nicht nur der Begriff war problematisch, auch der Prozess, eine solche Zahlung zu erhalten, gestaltete sich häufig als äußerst schwierig. Denn die Sachbearbeiter, die über die Zahlungen entschieden, urteilten sehr unterschiedlich. Teilweise mit äußerster Härte, manchmal voller Verständnis. Aber stets nach geltender Gesetzeslage. Das Landesarchiv Baden-Württemberg möchte diesen Teil deutscher Historie mit diesem Podcast wieder sichtbar machen und hat einige Entschädigungsakten ausgesucht, die nicht nur zeigen, welche Geschichten sich hinter den bürokratischen Verfahren verbergen, sondern auch, wie chaotisch die Regelungen teilweise waren. Und wie ein Land versucht hat, das Grauen aufzuarbeiten, das es gerade erst begangen hat. Sprechende Akten ist eine Produktion des Landesarchivs Baden-Württemberg. Umgesetzt von WE ARE PRODUCERS in Zusammenarbeit mit POOL ARTISTS. Gefördert vom Bundesministerium der Finanzen.
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Folge vom 11.10.2022Fortdauernde Diskriminierung? Der lange Kampf der Martha B. um ihre Anerkennung als NS-VerfolgteDie Sintiza Martha B. musste als Auschwitz-Überlebende nach 1945 hartnäckig um ihre Anerkennung als rassisch Verfolgte kämpfen. Ihre Biographie zeigt eindrücklich, auf welche Vorbehalte bestimmte Opfergruppen bei ihren Bemühungen um Entschädigungszahlungen für das unter der NS-Herrschaft erlittene Unrecht stießen und wie lang sich solche Wiedergutmachungsverfahren hinziehen konnten. Sprechende Akten ist eine Produktion des Landesarchivs Baden-Württemberg. Umgesetzt von WE ARE PRODUCERS in Zusammenarbeit mit POOL ARTISTS. Finanziert vom Bundesministerium der Finanzen.