Als Prototyp des Schlemmens und des feinsinnigen Genießens gilt der Römer Lucullus. Doch Lucius Licinius Lucullus war mehr als ein antiker Gourmet. Das belegt der Althistoriker Peter Scholz in seinem Buch „Lucullus. Herrschen und Genießen in der späten römischen Republik“. Als Senator, Redner und als Feldherr bewies er großes Können. Mit der Aufzeichnung des Lebensweges des Lucullus bietet Scholz auch ein vielschichtiges Sittengemälde der Römischen Republik in ihrer Endzeit.
Rezension von Andreas Puff-Trojan
Kultur & Gesellschaft
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Folge vom 09.02.2025Jonas Lüscher schreibt in „Verzauberte Vorbestimmung“ über das angespannte Verhältnis von Mensch und MaschineEin Roman, der alle literarischen Register zieht, aber wie eine literarische Ruine wirkt. Rezension von Carsten Otte
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Folge vom 09.02.2025Melanie Raabe – Der längste SchlafRuhelos: Sithembile Menck und Chantal Busse lesen „Der längste Schlaf“ von Melanie Raabe Schlafforscherin Mara kommt unverhofft an ein großes, verlassenes Herrenhaus in einem kleinen Dorf. Immer wieder kommt sie in Situationen, die sie aus ihren Träumen zu kennen scheint. Das ist sie gewohnt – beruhigend ist es aber nicht, denn ihre Träume verkünden selten etwas Gutes. Als sie erfährt, dass zwei Kinder verschwunden sind, wird sie das Gefühl nicht los, dass das etwas mit ihr und dem Haus zu tun haben könnte. Melanie Raabe erzählt eine spannende, vielschichtige Geschichte auf zwei Ebenen, die im Hörbuch von Sithembile Menck und Chantal Busse gekonnt umgesetzt werden. Gelungenes Futter für Mystery-Fans und bestimmt nichts zum Einschlafen. Rezension von Leonie Berger
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Folge vom 09.02.2025Laura Wiesböck – Digitale Diagnosen. Psychische Gesundheit als Social-Media-TrendIn sozialen Netzwerken boomen Begriffe wie Trauma, triggern und toxisch – oft losgelöst von ihrer klinischen Bedeutung. Die Soziologin Laura Wiesböck analysiert in ihrem Buch „Digitale Diagnosen“, warum psychologische Konzepte inflationär verwendet werden und welche gesellschaftlichen Folgen das hat. Ein Gespräch über den schmalen Grat zwischen Enttabuisierung und Selbstdarstellung.