Vor dreißig Jahren zerfiel Jugoslawien. Trotzdem bilden die Einzelstaaten, die dabei entstanden, bis heute einen gemeinsamen Sprach- und Kulturraum. Selbst die Erfahrung von Krieg und Gewalt sowie der Alltag in einer Übergangsgesellschaft verbinden die einstigen Feinde miteinander.
Zur digital stattfindenden Leipziger Buchmesse 2021 präsentiert das Übersetzernetzwerk Traduki den „Archipel Jugoslawien“: Filme, Lesungen, Essays und viele neue Bücher vom Balkan. Kuratorin Hana Stojić stellt das Programm im SWR2-Gespräch vor.
Die beiden im Gespräch erwähnten Romane sind: „Fang den Hasen“ von Lana Bastašić (Fischer) und „Mein Mann“ von Rumena Bužarovska (Suhrkamp).
Mehr zum literarischen „Archipel Jugoslawien“ auf: www.traduki.eu
Kultur & Gesellschaft
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Ausgewählt aus dem großen Angebot an Büchern, über die in SWR2 Woche für Woche gesprochen wird: Das SWR2 Buch der Woche
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Folge vom 30.05.2021Archipel Jugoslawien - von 1991 bis heute - Wie sich aktuelle Literatur aus Südosteuropa in Leipzig präsentiert
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Folge vom 30.05.2021Dulce Maria Cardoso - Die RückkehrDulce Maria Cardoso wuchs in der vormaligen portugiesischen Kolonie Angola auf. In Folge der angolanischen Unabhängigkeit musste sie 1975 als Elfjährige mit ihren Eltern nach Portugal zurückkehren. In ihrem erfolgreichsten Roman „Die Rückkehr“ erzählt sie davon, was es heißt, das bisherige Leben hinter sich zu lassen und noch einmal ganz neu anzufangen. | Rezension von Holger Heimann. | Aus dem Portugiesischen von Steven Uhly | Secession Verlag, 240 Seiten, 24 Euro | ISBN 978-3-905951-63-9
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Folge vom 30.05.2021Maarten 't Hart - Der NachtstimmerEigentlich will Gabriel Pottjewijd in dem entlegenen holländischen Hafenstädtchen nur eine Orgel stimmen. In Maarten ‘t Harts neuem Roman „Der Nachtstimmer“ aber bekommt er es plötzlich mit merkwürdigen Vorfällen und kauzigen Typen zu tun. Und einer atemberaubenden Kapitänswitwe ... Rezension von Eberhard Falcke. | Aus dem Niederländischen von Gregor Seferens | Piper Verlag, 320 Seiten, 24 Euro | EAN 978-3-492-07043-0
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Folge vom 30.05.2021Zeruya Shalev - SchicksalMit „Schicksal“ hat Zeruya Shalev einen Roman über zwei Frauen in Israel geschrieben, deren Lebenswege auf historische, politische und familiäre Weise miteinander verbunden sind: Das Buch ist Klagegesang und Freiheitsdrama zugleich, im hohen Ton geschrieben, der aufs Ganze geht und einen erstaunlichen Lektüresog entstehen lässt. Rezension von Carsten Otte. Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer Berlin Verlag, 416 Seiten, 24 Euro EAN 978-3-8270-1186-2
