Zart, feingliedrig und auch nach 100 Jahren märchenhaft: Scherenschnitt-Künstlerin Lotte Reiniger brachte mit „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ den ersten Animationsfilm ins Kino.
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Welche Bücher sind neu, was läuft im Kino, wie sieht die Festivalsaison aus und worüber diskutieren Kulturwelt und Kulturpolitik? Im Podcast SWR Kultur Aktuell widmen wir uns täglich den Nachrichten, mit Hintergründen, Gesprächen, Kritiken und Tipps. Damit Sie nichts Wichtiges mehr verpassen! Zur Sendung in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-kultur-aktuell/12779998/
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78 Folgen
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Folge vom 23.09.2026100 Jahre Animationsfilm „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ – Warum Lotte Reiniger bis heute fasziniert
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Folge vom 23.09.2026Jahrhundertmusiker John Coltrane: Von einem, der immer auf der Suche bliebZum 100. Geburtstag von John Coltrane erinnert der Jazzforscher Wolfram Knauer, an den außergewöhnlichen Weg der der Jazz-Legende.
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Folge vom 23.09.2026Familienalbum Karlsruhe: Eine wahre Fluchtgeschichte auf der BühneDas Junge Staatstheater Karlsruhe bringt mit „Familienalbum Karlsruhe“ ein Jugendstück über die jüdische Familie Fuchs und ihre Flucht vor den Nationalsozialisten auf die Bühne. Autorin Lisa Sommerfeldt erklärt bei SWR Kultur, was es mit der Geschichte auf sich hat.
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Folge vom 23.09.2026Franz Burda: Wie der „Mann fürs Bunte“ Medien und Zeitgeist prägteFranz Burda machte aus einer Offenburger Druckerei einen der großen deutschen Medienkonzerne. Seine Geschichte erzählt zugleich von Anpassung im Nationalsozialismus, Wirtschaftswunder und gesellschaftlichem Wandel. In SWR Kultur am Morgen sagt Historiker Tim Schanetzki, Mitautor des neuen Buchs „Der Mann fürs Bunte“: Burda habe stets das Image des „unpolitischen“ Verlegers gepflegt. „Unser Eindruck ist: Das ist eine ziemliche Untertreibung.“ Anpassung und Aufstieg im Nationalsozialismus Schon vor 1933 war Burda mit einer Radiozeitschrift erfolgreich. Doch im NS‑Staat wurde gerade der Rundfunk zu einem hochpolitischen Medium. Schanetzki beschreibt eine „signalisierte Nähe gegenüber dem Nationalsozialismus“, die Burda zugleich geschickt dosiert habe. Den Begriff des Profiteurs hält der Historiker deshalb für angemessen, betont aber die Widersprüche. Burdas Erfolg lasse sich weder allein mit politischer Nähe noch mit unternehmerischem Geschick erklären. Die Bunte war politischer als ihr Ruf Nach dem Krieg wuchs Burda mit dem Wirtschaftswunder. Zeitschriften wie die Bunte und Burda Moden trafen den Geschmack der jungen Bundesrepublik. Doch auch hier entdeckten die Historiker Überraschendes. „Die Bewunderung für Willy Brandt würde man bei einem konservativen Verleger wie Franz Burda erst einmal nicht erwarten“, sagt Schanetzki. Auch mit der 68er Bewegung sei die Bunte differenzierter umgegangen als andere Medien. Burdas vermeintlich unpolitische Wohlfühlwelt war also durchaus politisch.