Ein Orchester, das „nur“ Geräusche produziert. Streicher, deren Bögen schaben und knarzen, auch flüstern. Bläser, die den Ton mit Luft und Lebensgeräuschen mischen. Der Stuttgarter Helmut Lachenmann, vielleicht der berühmteste, lebende deutsche Komponist seiner Generation, ist zum Inbegriff der Geräuschmusik, aber auch der Verweigerung des vertrauten Schönklangs geworden. Und er hat die Szene damit so fasziniert, dass bald jeder Geiger hinterm Steg kratzte. Martina Seeber darüber, wie es zu dem Phänomen, das Lachenmann selbst „Musique concrète instrumentale“ nannte.
Klassische MusikKultur & Gesellschaft
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Hier dreht sich alles um Klassik: im Treffpunkt Klassik von SWR2 sprechen wir mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-treffpunkt-klassik/8758432/
Folgen von Treffpunkt Klassik
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Folge vom 27.11.2025Helmut Lachenmann wird 90
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Folge vom 27.11.2025Elisabeth Birgmeier über Machtmissbrauch an Musikhochschulen und TheaternAlle 24 Musikhochschulen Deutschlands setzen am 27. November in Freiburg ein Zeichen gegen Machtmissbrauch und Diskriminierung. Diskussion zu Macht und Strukturen im Musikbereich.
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Folge vom 26.11.2025Auf den Spuren der Familie von Trapp zu den Original-Drehorten des Erfolgsfilms „The Sound of Music“Seit über sechzig Jahren verzaubert „The Sound of Music“ Menschen auf der ganzen Welt. Im Salzburger Land lassen sich die berühmten Drehorte des Hollywood-Streifens bis heute fast unverändert besuchen. Und vor der Kulisse von Bergen, Wiesen und Seen scheint die Geschichte der Familie von Trapp weiterzuleben. Die Autorin Franziska Lipp lädt nun mit ihrem Buch The „Sound of Salzburg“ dazu ein, diesen Zauber neu zu entdecken: eine Spurensuche durch Drehorte, Erinnerungen und Geschichten.
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Folge vom 26.11.2025Das Orchestre du Nouveau Monde setzt sich für soziale Gerechtigkeit und Klimawandel einKlassische Musik und gesellschaftlicher Aktivismus – passt das zusammen? Das Pariser „Orchester der neuen Welt“ zeigt, wie es geht. Junge Musikerinnen und Musiker spielen Werke mit politischer Botschaft und treten bei Kundgebungen in der französischen Hauptstadt auf.