György Kurtág knüpft in seinem kompositorischen Schaffen in besonderer Weise an die Musik der Vergangenheit an – auch an ältere Komponisten der abendländischen Musikkultur, zurückgehend bis zu Guillaume de Machaut. Ein besonderer Schaffenszweig sind seine Bearbeitungen für vier- oder sechshändig gespieltes Klavier. Torsten Möller hat sie sich aus Anlass des 100. Geburtstags von Kurtág genauer angeschaut.
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Hier dreht sich alles um Klassik: im Treffpunkt Klassik von SWR2 sprechen wir mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-treffpunkt-klassik/8758432/
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Folge vom 20.02.2026Kurtágs Klavier-Transkriptionen
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Folge vom 20.02.2026Karajans Lieblingsbariton: Zum Tod des Sängers José van DamDer belgische Bassbariton José van Dam zählte zu den bedeutendsten Sängern in seinem Fach. Jetzt ist er im Alter von 85 Jahren verstorben. SWR-Opernredakteur Bernd Künzig erinnert an die Paraderollen des Sängers und dessen zutiefst menschliche Interpretationen.
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Folge vom 20.02.2026Der Komponist Adalbert Gyrowetz: Früher gefeiert, heute vergessenZu Unrecht unbekannt: Das trifft vor allem auf den Mozart-Zeitgenossen Adalbert Gyrowetz zu. Dirigent Johannes Klumpp hat eine Reihe von Werken des gebürtigen Böhmen eingespielt.
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Folge vom 19.02.2026Das Leonkoro Quartet mit „Out of Vienna“ – Webern, Berg und SchulhoffWenn jemand von Klassik in der Krise redet, kann er damit jedenfalls eines nicht meinen: dass es einen Mangel an großartigen jungen Streichquartett-Ensembles gäbe. Im Gegenteil. Eines der meistbeachteten ist seit ein paar Jahren das Leonkoro Quartet. Jetzt ist sein mit Spannung erwartetes zweites Album erschienen, mit lauter Wiener Musik. Damit sind aber keineswegs Mozart, Beethoven oder Schubert gemeint, sondern Webern, Berg und Schulhoff. SWR Kultur-Rezensent Albrecht Selge mit einer Empfehlung.