
Feature
Ugandas Kampf gegen Aids nach dem Aus von USAID
Die Auflösung von USAID kam völlig unerwartet und traf viele, darunter auch Personen mit HIV in Uganda. Zahlreiche einheimische Helfer verloren ihre Arbeit. Das zuvor wirkungsvolle HIV-Projekt befindet sich in einer kritischen Phase. Ist es möglich, dass die Menschen in Uganda das Vakuum selbstständig füllen?
"Stehen wir vor dem Tod?" fragte sich Penelope Kyarikunda vor ungefähr einem Jahr. Über das Radio erfuhr die 23-Jährige, dass der damalige US-Präsident Donald Trump die finanziellen Zuwendungen der US-Entwicklungshilfeorganisation USAID weltweit für eine Frist von 90 Tagen ausgesetzt hatte. Kyarikunda lebt mit HIV, ebenso ihr damals vierjähriger Sohn Sheldon. Die lebensrettenden antiretroviralen Medikamente für sie beide wurden bisher von den Vereinigten Staaten finanziert. Als Kyarikunda von der Unterbrechung der amerikanischen Zahlungen erfuhr, war sie erneut schwanger.
Monate nach dem Ende von USAID in Uganda besucht die Autorin Kyarikunda und deren Partner Turyasiima ein weiteres Mal. Wie hat sich ihr Leben verändert? Sie trifft auf Personen, die bis zum Schluss an der Unterstützung von HIV-Betroffenen durch die amerikanische Organisation gearbeitet haben. Was ist der Stand des früher sehr erfolgreichen HIV-Programms in Uganda?
Zum Autor
Bettina Rühl, Jahrgang 1965 und geboren in Bad Homburg, ist seit 2011 in Nairobi, der kenianischen Hauptstadt, ansässig. Von dort aus berichtet sie für den ARD-Hörfunk sowie für diverse Zeitungen und Zeitschriften. Seit 2011 ist sie Teil des Korrespondentennetzwerks weltreporter.net und hat seit 2024 die Fürhung als Vorsitzende.
"Ugandas Kampf gegen Aids nach dem Aus von USAID" im Überblick
Ugandas Kampf gegen Aids nach dem Aus von USAID
von Bettina Rühl
Produktion: 2026
| Sendezeit | Di, 10.02.2026 | 19:15 - 20:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Das Feature" |