Claude und Christopher sprechen mit ihr über Nichts bereuen, „Schrei nach Liebe“ als Einstieg, Zeitreise ins Italien der 70er; Micheal Jackson, Nena, innere Unruhe & Wut, Gleichgültigkeit der Eltern, Alleinsein vs. Freiheit, Scheidung der Eltern im Teenageralter; finanzielle Sorgen zuhause und keine Bilderbuchkindheit, Schweigen über Gefühle, Lebenseinschnitt durch schweren Fahrradunfall, Panikattacken und das Gefühl der Angst, lebenslange Freundschaft mit Roland mit WIZO-Aufkleber auf der Jacke; zu zweit ist es schöner, Hosen zerschneiden und Karohosen aus dem Second Hand-Laden, grüne Haare und unfreiwilliger Skinheadlock wegen Kleberdreads, Aufgewachsen in Thomasburg, der stete vergeblicherWunsch, dem Vater gefallen zu wollen, Scattergun, die Seltenheit weibliche Vorbilder, Bad Honnef und Hammerhead, dazugehören ohne Anstrengung, wichtige Prägung durch But Alive, besser als Romane aus dem Deutsch-LK, das SJZ in Siegburg, viel unterwegs auf Konzerten, No Angels im Radio, Angst vor Kontrollverlust, vergessen, dass man raucht, lange Zeit keine weiblichen Freunde haben, das BLA in Bonn und der Wechsel von ihrer Anstellung zur Betreiberin, das Roxy, sich ausprobieren, Zeit nehmen bis 25 und dann schwanger werden, alles anders machen als die Eltern, Ehrgeiz, aber nicht für Erfolg, Selbstverzicht ist keine Option, die Schwierigkeit, Hilfe anzunehmen, Langstreckenlaufen und semi-professionelles Rennradfahren, als erste und bisher einzige Frau „Everesting“ am Petersberg uvm.
Punk & SkaKultur & Gesellschaft
Und dann kam Punk Folgen
Gespräche über früher und heute. Christopher und Jobst sprechen mit Menschen, für die Punk und Hardcore irgendwie eine Rolle gespielt hat oder noch spielt. File under "Punk not perfect".
Folgen von Und dann kam Punk
251 Folgen
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Folge vom 11.02.2025193: Valeska (Bla Bonn) - Und dann kam Punk
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Folge vom 04.02.2025192: Sara (TNT, THE KICK, SOULDAWN, JAILBREAK, GRABER, ONETWOTHREE) - Und dann kam PunkChristopher & Jobst im Gespräch mit Sara. Wir reden über keine Utopien, Jugendzeit auf Bühnen, entsorgte Weltmeisterschafts-Medaillen, eine Kiste voll Tickets, Stranglers & 999 im Volkshaus, "New Rose" von The Damned vom Vater, als Küken unter die Flügel genommen werden, im Dunst in Genossenschaftshäuschen, Iggi vom No Fun Fanzine, Ton Steine Scherben auf dem Pfingstfest, die Band Krokodil, auf der Kirmes gecastet, die Fichen-Affäre in der Schweiz, der Song Bubble Guns, Musik kann Gefühle konservieren, mit der Zeit zu Musikerin werden, Krieg auf den Strassen, Familientrauma, zwei Monate in Nicaragua arbeiten, die Gründung von The Kick, die AC/DC Coverband, zusammen mit Rudi auf die Bühne mit Hilarious Limited, wenn sich Sternenstaub zu Planeten verdichtet, 40 Jahre Saus & Braus, die Energie von Punk, die Geschichte von Karate, die beste Verteidigung ist Awareness, von morgens bis abends in der Kläranlage, Lieblingsfilme, Do Androids Dream of Electric Sheep?, ein perfekter Sonntag mit Wäsche, irgendetwas gibt es immer zu sortieren, ein total tolles Programm von Peter Haas im Dunkeln, uvm. Drei Songs für die Playlist: 1. Ein Song, den Sara mit Ihrer Pre-Punk-Zeit verbindet: TON STEINE SCHERBEN - Der Traum ist aus 2. Ein Song, der für Sara die Anziehung von frühem Punk am besten repräsentiert: THE DAMNED - New Rose 3. Ein richtig guter Song aus der Schweiz, der nichts mit Punk zu tun hat: KTGORIQUE - Too Late
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Folge vom 28.01.2025191: André Liegl (PROVOKE, ACHEBORN, NARSAAK, THE DATA BREAK, PSSGS, OFFCELL) - Und dann kam PunkJobst & Claude im Gespräch mit André. Wir reden über ein Pretty Girls Make Graves Shirt, absurde Größen wie 152, aussehen wie ein Lurch, "Hello Bastards" Lifetime, Das Schwarze Auge, ein Wilhelm Busch Sammelsurium, Pistazienschalen unterm Schultisch, ein liegengebliebener Tape-Sampler, so laut Billy Idol hören, dass die Freund:innen des Bruders es hören, heimlich in Fototüten im Laden gucken, Omas ACDC Platte, die eigene Tochter im Gymnasium, gelbe Docs mit Stahlkappen, der Spitzname Flippi, große Toy Dolls & Brieftauben-Fans, WOM in Frankfurt, Rodgau Monotones & Badesalz, Toy Dolls in der Batschkapp, Olgas Sabber in den Haaren, das BKA in Münster, die Animal New Ones, beim Beten versprechen sich nie mehr selbst zu befriedigen, schlechtes Gewissen dem Pfarrer gegenüber, TAP-Water, die erste Veröffentlichung auf Provoke, die Rock Hard Core-Kolumne von Bernd Granz, Rockdisco im Steinbruch-Theater, mit Biohazard auf den Ohrn Zeitungen austragen in den Suburbs of Eppertshausen, "I´m not Holding your coat", die Sisterhood und Frauen-Punk-Festivals, das HC-Festival in Immenhausen, hochdramatisch im Frail-Film, bei Acheborn lief es von Anfang an anders, erste Tour dank Marc Hartmann, sensationelle Show in Bruchsal, die Anger Battery in Eppertshausen, die frühen Hot Water Music, die Mark-II-Besetzung Von Narsaak, eine kurze Phase mit The Data Break, bißchen mathiger mit PSSGS, das Loxiran Cover, beeinflusst von Scott Ritcher und seinen Covern für Doghouse, die Kunst von Dave McKean, die Collagen der Dead Kennedys Cover, die Artworks von Frankie Goes to Hollywood, die beeindruckendsten Plattencover, die neue Matze Rossi-Platte, mit Freunden reisen, vom jugendlichen Enthusiasmus von Hardcore entfernt sein, kein Metal hören wollen weil es nicht politisch war, Neuentdeckung The Body, Selbständig-Sein, der Münsterland-Kakao, Grundoptimismus, uvm. Drei Songs für die Playlist: 1) Ein Song, der 90s Hardcore für André sehr gut repräsentiert: UNBROKEN - Razor 2) Der beste Song von FRANKIE GOES TO HOLLYWOOD: Welcome to the Pleasuredome 3) Ein aktueller Hit: TAYLOR SWIFT - The Smallest Man Who Ever Lived
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Folge vom 21.01.2025190: Emy (BLOSSOM DECAY) - Und dann kam PunkJuii und Christopher im Gespräch mit Emy. Wir sprechen über Emys ersten Konzertbesuch bei Bring Me The Horizon mit Mutti-Zettel und Stiefvater, Wochenenden in der Naturschutzstation Dachsenberg und die Himmelfahrtcamps, optisch mit Emo Style unterwegs versinkt sie in ihrer Jugend zuhause in Fantasy Büchern, Breaking Benjamin, Three Days Grace, Pittbull, DJ Antoine, DJ Bobo & Unheilig, viele unterschiedliche Sportarten von Tanzen, Turmspringen, Akrobatik, Fussball, Leichtathletik bis zu Eisschnelllauf, Berufliches Gymnasium Biotechnologie, basteln, malen und lebenslang keine Faible für Alkohol und Drogen, Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten, das „Weihnachten in Familie“ Fest, Born From Pain, Ghetto Justice und Mind Wrecked, im Auto Shouten lernen per Sprachnachricht, die Gründung von Blossom Decay beim Schlittschuhlaufen, Guilt Trip & Bloodbather, das Return To Strength Festival und Warm-up Show, Split Sets als Live Anfang, Dethroned, Slow Burn, Peace Of Mind, die Vereinbarkeit von aktiver Band mit Beziehung, Modern Illusions Records, Single- vs. EP- vs. Albumveröffentlichung, die nicht empfundene Relevanz von Vinyl, Sehnsuchtsort Blumenladen, der Weg zur Tätowiererin und die Vor- und Nachteile eigenem Laden und Stuhlmiete in Fremdstudios, die Gründung von Gloom Paradise, Vor- und Nachteile von Unternehmertum und Social Media Marketing, Fake Frackles, Hartkern e.V. in Dortmund uvm.Zwei Songs für die Playlist:1) Ein Lieblingssong der 15-jährigen Emy: PARKWAY DRIVE -Carrion2) Ein Song, den Emy gerne mal covern würde: GUILT TRIP - Guilt Trip