Die Situation der Senioren in Indien
Die Situation der Senioren in Indien © Peter Hellebrand / freeimages.com

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Ungeliebt und vergessen – Alte Menschen in Indien

Die Gesellschaft wird auch in Indien immer individueller. Das hat zur Folge, dass immer mehr alte Menschen sich nicht mehr auf ihre Familie verlassen können. In "Ungeliebt und vergessen – Alte Menschen in Indien" wird diese Thematik angesprochen und was die alten Menschen tun können.

In Indien sind über 120 Millionen Menschen über 60 Jahre alt. Der Großteil dieser Menschen hat keine Krankenversicherung und lebt in Armut.

Durch die voranschreitende Individualisierung der Gesellschaft gibt es für viele dieser Menschen keine Altersabsicherung mehr, weil die jüngere Generation ihren Weg geht und dadurch ein Grundpfeiler der Familienversicherung wegfällt.

Daraus folgt, dass die Familien immer kleiner werden. Es kommt auch öfters zum Erbstreit zwischen der jüngeren und älteren Generation. Dabei landen auch viele ältere Menschen auf den Straßen des Landes.

Einer von ihnen ist Sushil Malhotra. Doch er fand Hilfe bei R. K. Gupta, einem 78 Jahre alten Mann, der eine NGO für Senioren in Delhi führt.

"Ungeliebt und vergessen – Alte Menschen in Indien" im Überblick

Ungeliebt und vergessen – Alte Menschen in Indien

von Margarete Blümel

Sendezeit Do, 06.10.2022 | 15:05 - 15:30 Uhr
Sendung SWR2 "Leben"
Radiosendung