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Utopia – Dein Podcast für Nachhaltigkeit Folgen
Der Utopia Podcast macht hörbar, was oft untergeht: Lösungen, Fortschritte und Menschen, die etwas bewegen. Utopia Good News erscheint jede Woche am Samstagmorgen. Das Format wechselt die Perspektive und stellt positive Entwicklungen in den Vordergrund – von neuen Lösungsansätzen über nachhaltige Durchbrüche bis zu inspirierenden Trends. Dabei ordnen wir ein, was wirklich wirkt und wo die Grenzen liegen. Präsentiert von Katharina Siegl, Redakteurin bei Utopia.de, recherchiert gemeinsam mit der gesamten Utopia.de–Redaktion.Utopia Changemaker erscheint monatlich und geht in die Tiefe: Utopia-Chefredakteur Martin Tillich spricht im Interview mit Menschen, die Veränderung vorantreiben – aus Gesellschaft, Wissenschaft und Politik. Jede Folge liefert Einordnung, konkrete Erfahrungen und neue Perspektiven auf die großen Transformationsfragen unserer Zeit.Zusammen bilden beide Formate ein Podcast-Angebot, das informiert, einordnet und Mut macht – für alle, die wissen wollen, was in der Welt wirklich vorwärtsgeht. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Folgen von Utopia – Dein Podcast für Nachhaltigkeit
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Folge vom 10.04.2025Wie nachhaltig ist Secondhand-Mode wirklich?Secondhand ist heute viel mehr als ramschige Läden mit Wühltischen. Gebrauchte Kleidung heißt jetzt „vintage“, ist Trend und es gibt sie überall zu kaufen – auch online. Nicht nur die bekannten Secondhand-Plattformen wachsen, auch große Modemarken wie H&M oder Zara mischen plötzlich mit.Doch wie nachhaltig ist dieser Trend wirklich? Trägt Secondhand tatsächlich zum Umweltschutz bei? Oder dient es Unternehmen nur dazu, ihr Image aufzupolieren und noch mehr zu verkaufen?Im Interview mit Utopia erklärt Burcu Gözet, Expertin für Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, wann Secondhand wirklich Sinn ergibt, wo die Grenzen liegen und was wir als Verbraucher:innen beachten sollten.Links zur FolgeIst gebrauchte Kleidung doch nicht nachhaltiger? 4 Argumente auf dem PrüfstandKleidertauschparty: So kannst du eine organisierenKleidung mieten: So findest du, was du suchstKooperationspartner der FolgeZWEIvorZWÖLF Podcastfeed auf Apple und SpotifyArne Semsrott - Widerstand gegen Rechtsextremisten auf Apple und SpotifyMaja Göpel - Transformation schaffen auf Apple und SpotifyIhr habt Feedback, Ideen oder Themenvorschläge? Schreibt uns gerne eine E-Mail an podcast@utopia.de mit dem Betreff: Podcast. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Folge vom 27.03.2025Sebastian Klein: "Als Millionär war ich Teil des Problems"Sebastian Klein hat mit einer der bekanntesten Lern-Apps Europas ein Millionenvermögen gemacht – und sich dann entschieden, den Großteil davon abzugeben. Warum? Weil er merkte, dass sein Reichtum nicht nur ihn veränderte, sondern ein Teil eines größeren Problems ist. Wenn sich Macht und Besitz zunehmend in den Händen weniger konzentrieren, untergräbt das demokratische Prozesse, schwächt den gesellschaftlichen Zusammenhalt – und behindert wirksamen Klimaschutz.Klein spricht mit Martin Tillich über toxischen Reichtum, das Märchen von der Leistungsgesellschaft – und darüber, warum zu viel Geld am Ende nicht befreit, sondern entfremdet. Heute engagiert er sich für gerechtere Eigentumsmodelle, faire Besteuerung und eine Wirtschaft, die sich nicht länger nur über Profit definiert, sondern über ihren Beitrag zum Gemeinwohl.Eine Folge über den Mut, Privilegien infrage zu stellen – und darüber, was sich ändern muss, damit Zukunft gerecht werden kann.Links zur FolgeNeue Narrative: Magazin für New Work und eine menschenzentrierte ArbeitsweltTax me now: Initiative für Steuergerechtigkeit Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Folge vom 20.03.2025Geht Eier essen ohne Tierleid?Niko Rittenau - Teil 2Wie Rittenau in Teil 1 des Interviews bereits erklärte, hat sich seine Position zu veganer Ernährung im Laufe der Zeit verändert. War er vor einiger Zeit noch Veganer, so isst der Autor von "Vegan Klischee ade!" nun selbst fast täglich Eier zum Frühstück. Andere hätten ihren Eierkonsum zur Privatsache gemacht, doch Niko Rittenau ging gleich in die Vollen und gründete seine eigene Hühnerfarm: den Maranhof in Österreich.Doch warum einen so großen - und angesichts seiner veganen Fanbase auch provokanten - Schritt wagen? Warum ins Hühner-Business einsteigen, wenn man vor nicht all zu langer Zeit selbst noch Veganer war? Rittenau antwortet in der neuen Folge des Utopia-Podcasts: "Weil ein reelles Problem besteht, das nicht nur mich betrifft, sondern sehr viele andere Menschen auch."Der Ernährungsexperte habe gemerkt, dass all seine Bemühungen für die bessere Anreicherung veganer Lebensmittel "einfach in der Luft verpufft" seien. Deshalb schreitet er nun selbst zur Tat: "Mir ging es darum, ein Leuchtturmprojekt zu schaffen, das aufzeigt, wie die menschlichen und tierischen Interessen bestmöglich in die Waagschale gegeben und fair gelöst werden können."Wer Tierhaltung zur Lebensmittelproduktion grundsätzlich ablehnt, wird Rittenaus Hühnerfarm ebenfalls kritisch sehen. Doch eines kann man nicht leugnen: Der Österreicher ergreift Tierwohlmaßnahmen weit über den Industriestandard hinaus. Das fängt schon bei der Wahl der Hühner selbst an, die sich von klassischen Legehennen unterscheiden. Mobile Ställe ermöglichen den Tieren zudem Ortswechsel, ein KI-System – genannt Chicken Watcher – nimmt regelmäßig Tierwohlkontrollen vor und Hühner, deren Legeleistung nachlässt, werden an private Halter:innen weitervermittelt, um nicht geschlachtet werden zu müssen.Anders sieht es allerdings mit den Bruderhähnen aus, die sich nicht so einfach vermitteln lassen. Sie landen tatsächlich nach einiger Zeit unterm Messer. Wie Rittenau diese Entscheidung rechtfertigt und welche Utopie er sich in Sachen Ernährung wünscht, kannst du dir im Utopia-Podcast anhören:Links zur FolgeNiko Rittenaus "Maranhof"Teil 1 des Utopia-Podcasts mit Niko Rittenau Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Folge vom 13.03.2025Ist vegane Ernährung nicht für alle gesund?Niko Rittenau - Teil 1Hinweis: Niko Rittenau wird ab April die Leitung von Watson Nutrition übernehmen. Die Option zum Kauf des Unternehmens, das Nahrungsergänzungsmittel vertreibt, ergab sich erst nach der Podcast-Aufnahme. Weder Utopia noch Niko Rittenau selbst wussten zum Zeitpunkt des Interviews davon. Die im Podcast verbliebenen Aussagen zu Watson Nutrition bleiben weiterhin korrekt.Zur Folge: Niko Rittenau ist Bestseller-Autor, studierter Ernährungsberater, absolviert aktuell seine Doktorarbeit im Fachbereich Ernährungswissenschaften und hat mittlerweile seine eigene kleine Farm – den Maranhof, wo er Hühnereier produziert und die Bruderhähne der Legehennen für die Fleischproduktion aufzieht. Auf seinem Youtube-Kanal nimmt er regelmäßig Nährstoffe unter die Lupe, die viele gar nicht kennen, und bezieht Stellung zu Ernährungsthemen, vor allem zum Veganismus.Rittenaus aktuelle Positionen zur rein pflanzlichen Ernährung wurden in der veganen Community kontrovers, teils mit Empörung aufgefasst. Die vegane Ärztin Silke Rosenbusch veröffentlichte bereits mehrere Videos, in denen sie dem Bestseller-Autor unseriösen Umgang mit wissenschaftlichen Quellen vorwirft. Kilian Dreißig vom Vegan-Magazin Vegpool äußerte außerdem die Kritik, Rittenau würde zu viel in vereinzelte Fallberichte hineininterpretieren. Der Ernährungsexperte selbst reagierte mit eigenen Videos, in denen er seinen Standpunkt gegen die Kritik verteidigte.Wir empfehlen, sich mit Rittenaus Position – aber auch mit der seiner Kritiker:innen – auseinanderzusetzen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Für Rittenaus Perspektive bietet der Utopia-Podcast einen guten Einstieg.Links zur FolgeNiko Rittenaus "Maranhof"Kritik an Niko Rittenau von Silke RosenbuschKritik an Niko Rittenau von Kilian DreißigNiko Rittenaus Reaktion auf die KritikDGE-Position zu veganer ErnährungPlanetary Health Diet: So viel Fleisch ist beim perfekten Ernährungsplan erlaubtIhr habt Feedback, Ideen oder Themenvorschläge? Schreibt uns gerne eine E-Mail an podcast@utopia.de mit dem Betreff: Podcast. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.