Die traumatisierten Heimkinder in Rumänien
Die traumatisierten Heimkinder in Rumänien © seer / freeimages.com

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Vernachlässigt, misshandelt, traumatisiert – Heimkinder in Rumänien

Nach dem Umbruch in Rumänien im Jahr 1989 verbreiteten sich die erschütternden Bilder aus den Einrichtungen der kommunistischen Zeit rund um den Globus: Stark abgemagerte Kinder, an Betten gefesselte Menschen mit Behinderungen – isoliert und aus der Gemeinschaft ausgeschlossen.

Jenny Rasche, die als Sozialarbeiterin tätig ist, war noch ein kleines Mädchen, als sie diese Aufnahmen in ihrem behüteten Zuhause in Deutschland erblickte. Damals entschied sie: "Wenn ich erwachsen bin, werde ich nach Rumänien gehen, um zu helfen". Bereits seit über 20 Jahren engagiert sie sich nun für Kinder und Menschen mit Behinderungen in Rumänien. Obwohl die damaligen Heime längst geschlossen sind, bleibt die Frage: Kümmert sich der rumänische Staat heute tatsächlich ausreichend um das Wohlergehen der Kinder?

"Vernachlässigt, misshandelt, traumatisiert – Heimkinder in Rumänien" im Überblick

Vernachlässigt, misshandelt, traumatisiert – Heimkinder in Rumänien

von Manfred Götzke

Sendezeit Sa, 05.09.2026 | 11:05 - 12:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Gesichter Europas"
Radiosendung