Wie soll Nord- und Nordosteuropa vom sinkenden Grundwasserspiegel versorgt werden, wenn auch der Konzern Red Bull nach mehr Wasser fragt?
Wie soll Nord- und Nordosteuropa vom sinkenden Grundwasserspiegel versorgt werden, wenn auch der Konzern Red Bull nach mehr Wasser fragt? © Sande Hamilton / freeimages.com

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Wem gehört das Wasser? – Streit um Energydrinks in Brandenburg

Der in Österreich ansässige Konzern Red Bull stellt seit dem Jahr 2023 seine Energydrinks in einer kleinen Ortschaft südlich der deutschen Hauptstadt her. Die Stadtverwaltung von Baruth/Mark hat dem Unternehmen gestattet, jedes Jahr bis zu 2,3 Millionen Kubikmeter Wasser aus dem Boden zu entnehmen.

Nun plant Red Bull den Ausbau seines Produktionsstandortes in Deutschland, um die Fertigung zu steigern. Von Brandenburg aus sollen künftig ganz Nord- und Nordosteuropa mit Getränken versorgt werden. Allerdings ist der Grundwasserspiegel in der Region rückläufig, weshalb die Einwohner um ihre Trinkwasserressourcen besorgt sind. Eine Bürgerinitiative hat Anfang 2026 erfolgreich verhindert, dass ein Waldstück gerodet wird, um dort eine Fabrik für Aludosen zu errichten.

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Wem gehört das Wasser? – Streit um Energydrinks in Brandenburg

von Maike Hildebrand

Sendezeit Fr, 18.09.2026 | 15:00 - 16:00 Uhr
Sendung SWR Kultur "Feature"
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