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Wer arm ist, stirbt früher – Wege aus dem ungleichen Gesundheitsrisiko
Sozial benachteiligte Menschen haben häufig eine geringere Lebenserwartung, da finanzielle Engpässe nicht nur die Gesundheit beeinträchtigen, sondern sie auch unnötig verkürzen. Statistiken zeigen, dass Frauen in Deutschland im Durchschnitt ungefähr vier Jahre und Männer sogar etwa sieben Jahre weniger leben. Da ein gesunder Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung und ausgewogener Ernährung oft hohe Kosten verursacht, verkraften Menschen mit geringem Einkommen diese finanziellen Belastungen nicht immer, was sich negativ auf ihre Gesundheit auswirkt. Hinzu kommt, dass das fehlende Wissen über gesundheitsbewusstes Verhalten und das ständige Leben unter Anspannung die Situation weiter verschärfen.
Vorbeugende Maßnahmen erreichen häufig eher jene, die sich ohnehin viel leisten können. Obwohl die Regierung derzeit keine Abgaben auf zuckerhaltige Produkte einführen möchte, hat sie das Ziel, die Fähigkeit der Bevölkerung zu stärken, gesündere Entscheidungen zu treffen. Dazu sollen spezialisierte Gesundheitsberater befähigt werden, die Menschen zu unterstützen, positivere Lebensgewohnheiten zu entwickeln. In einigen Wohngegenden existieren bereits von Vereinen getragene Gesundheitszentren, welche speziell für finanziell schwächere Gruppen zugänglich sind.
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Wer arm ist, stirbt früher – Wege aus dem ungleichen Gesundheitsrisiko
von Sonja Ernst
Produktion: 2025
| Sendezeit | Mi, 14.10.2026 | 08:30 - 09:00 Uhr |
| Sendung | SWR Kultur "Wissen" |