
Wissenschaft & Technik
Working Poor: Warum Erwerbsarmut steigt
Wenn man trotz einer Anstellung in Vollzeit seinen täglichen Lebensunterhalt nicht bestreiten kann oder es durch unsichere Arbeitsverhältnisse notwendig wird, mehrere Jobs in Teilzeit anzunehmen, um finanziell über die Runden zu kommen, spricht man im wissenschaftlichen Umfeld von "Erwerbsarmut". In Österreich sind etwa 361.000 Personen von dieser Problematik betroffen und zählen zur Gruppe der "Working Poor".
In zahlreichen Berufsfeldern ist ein Leben nahe der Armutsgrenze zum Bestandteil des Arbeitsalltags geworden. Doch diese Form der Armut bleibt häufig im Verborgenen. Ob Paketzusteller, freie Journalistin, Grafiker, Essenslieferdienstpersonal oder Musikerin - viele dieser Tätigkeiten sind von prekären Bedingungen geprägt und das damit verbundene finanzielle Dilemma der Betroffenen bleibt im Bewusstsein der Öffentlichkeit meist unbemerkt. Elisabeth Scharang führt Gespräche mit ihren Gästen, um die Gründe für den Anstieg unsicherer Beschäftigungsverhältnisse sowie die wachsende Zahl der Erwerbsarmen zu erörtern.
Working Poor: Warum Erwerbsarmut steigt im Überblick
| Sendezeit | Mo, 06.07.2026 | 16:05 - 17:00 Uhr |
| Sendung | Ö1 "Science Arena" |