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Wunschkind Mädchen – Was hinter Gender Disappointment steckt
Das Wichtigste ist die Gesundheit – und dabei wird oft ein weibliches Kind erhofft. Auf Plattformen sozialer Kommunikationsmedien und in Eltern-Diskussionsgruppen steigt die Anzahl der zukünftigen Eltern, die klar sagen, dass sie sich eine Tochter wünschen. Oder sie sind enttäuscht darüber, wenn es sich wieder um einen Jungen handelt. Der Trend beim Wunschgeschlecht verschiebt sich offenbar zugunsten von Mädchen, was auch einige frühe internationale Untersuchungen andeuten. Mehr als nur die Angst vor problematischer Männlichkeit verbirgt sich dahinter.
In einer Zeit, in der der "männliche Erbe" an Bedeutung verliert, gewinnen weibliche Nachkommen an Attraktivität. Dies jedoch nicht, weil alte Geschlechterrollen völlig verschwunden sind. Vielmehr verdeutlicht es, wie stark das Bild von ungestümen Jungen und angepassten, wohlerzogenen Mädchen noch verankert ist.
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Wunschkind Mädchen – Was hinter Gender Disappointment steckt
von Marisa Gierlinger
| Sendezeit | Do, 29.10.2026 | 08:30 - 09:00 Uhr |
| Sendung | SWR Kultur "Wissen" |