Eltern wünschen sich für ihre Kinder meistens eine gesicherte Zukunft. Also am besten lassen sie die Finger von der brotlosen "Kunst" und widmen sich etwas Vernünftigem. Auch bei Robert Schumann war das so: Für eine sorgenfreie Studienzeit hatte der Vater bereits mit seinem Testament gesorgt; an Musik hat er dabei natürlich nicht gedacht. Sondern an die Wissenschaft. Also hat Schumann mit knapp 18 Jahren in Leipzig mit dem Jurastudium begonnen, genannt "Jus". Wie fürchterlich Schumann das fand, davon erzählt unser heutiges ZOOM.
Kultur & Gesellschaft
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Skurrile Anekdoten, schillernde Persönlichkeiten, überraschende Wendungen: Die Musikgeschichte ist voll davon. BR Klassik zoomt rein – und erzählt Ihnen die großen und kleinen Geschichten der Klassik. Hier erfahren Sie, warum Beethoven dauernd umgezogen ist, welche Hindernisse Maria Callas auf dem Weg zum Opernolymp überwinden musste, welche Hysterie Franz Liszt bei seinen Fans ausgelöst hat – und vieles mehr.
Folgen von Zoom - Musikgeschichte, und was sonst geschah
619 Folgen
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Folge vom 17.02.2024Robert Schumann und die Juristerei
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Folge vom 10.02.2024Ein römisches OpernduellNeid und Missgunst gehörten und gehören zu den sieben Todsünden. Wenn der Mensch, zumindest der katholische, neidisch ist, dann hat er schlimme Strafen zu befürchten. Dies freilich brachte die Menschen, auch die katholischen, zu keinen Zeiten davon ab, Andere ihren schlechten Charakter spüren zu lassen. Komponisten bilden hier natürlich keine Ausnahme. Unser folgendes ZOOM berichtet von einem unglaublich perfiden Fall von Missgunst, der sich im Februar 1730 in der römischen Opernwelt ereignet hat.
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Folge vom 03.02.2024Lisa della Casa – ein Leben für die OperMärchenhaftes Aussehen, märchenhafte Sopranstimme! Und dann wohnte Lisa della Casa auch noch in einem märchenhaften Schloss am See! Auf der Schattenseite ihres langen Lebens standen gleichzeitig die schnell gescheiterte erste Ehe, die schwere Erkrankung ihres einzigen Kindes oder auch Konfrontationen mit den Intrigen und Eitelkeiten der Kollegen. Unser ZOOM porträtiert die Sängerin, die am 02. Februar 105 Jahre alt geworden wäre.
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Folge vom 27.01.2024Agostino Steffanis "Enrico Leone"Vielleicht hat der bayerische Kurfürst Max Emmanuel dann doch ein wenig getrauert, damals, 1688: Sein Vizekapellmeister Agostino Steffani packte in München seine Sachen, und machte sich auf die Reise nach Hannover. Für ihn war es ein Aufstieg: Steffani wurde Hofkapellmeister beim Herzog Ernst August. Und sein Dienst begann mit einem grandiosen Einstand. Das neue Opernhaus des Hofes wurde mit seiner Festoper "Enrico Leone", zu deutsch "Heinrich der Löwe" eingeweiht.