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Zwischen Bergidyll und Bettenstopp – Wie viel Tourismus verträgt Südtirol?
Der Pragser Wildsee, die Drei Zinnen und der Rosengarten sind mittlerweile weithin bekannte Motive für Fotografien in der Region Südtirol. Die atemberaubende Landschaft zieht allein in den Sommermonaten mehr als fünf Millionen Besucher in die nördlichste Region Italiens. Doch die Frage, wann eine zu große Menge erreicht ist, führt zu intensiveren Kontroversen in Südtirol.
Denn die negativen Folgen des Tourismus umfassen überfüllte Straßen, überlastete Almhütten und Wanderwege, Mangel an Wohnraum sowie einen hohen Verbrauch an Ressourcen wie Wasser, besonders im Luxussegment. Die Gastfreundschaft in Südtirol steht vor einer Herausforderung. Viele Menschen in Europa sind der Meinung, dass das angemessene Maß an Tourismus überschritten wurde, und sind besorgt um ihre Heimat. Es stellt sich die Frage, wie man eine Balance finden kann zwischen der Rolle des Tourismus als bedeutendem Wirtschaftszweig und dem Erhalt der heimischen Natur und Infrastruktur.
"Zwischen Bergidyll und Bettenstopp – Wie viel Tourismus verträgt Südtirol?" im Überblick
Zwischen Bergidyll und Bettenstopp – Wie viel Tourismus verträgt Südtirol?
von David Ehl, Katharina Peetz
Produktion: 2025
| Sendezeit | Sa, 11.04.2026 | 11:05 - 12:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Gesichter Europas" |