Mukoviszidose, auch zystische Fibrose genannt, ist nach der Hämochromatose die zweithäufigste hereditäre Stoffwechselerkrankung der europäischen Bevölkerung. Seit August 2020 ist eine Dreifachtherapie für bestimmte Mutationen des CFTR-Kanals europaweit zugelassen. Für viele Patient:innen haben sich durch die neuen Medikamente schon nach kurzer Anwendungsdauer Symptome und Lebensqualität deutlich verbessert. “Plötzlich war alles anders. Es war alles einfacher”, so Marie über die Veränderungen ihres Gesundheitszustands unter der Dreifachtherapie.
Marie ist ärztliche Kollegin und lebt seit ihrer Kindheit mit Mukoviszidose. Durch Teilnahme an einer Phase-3-Studie durfte sie von den neuen Medikamenten schon vor deren Zulassung profitieren. In diesem Podcastinterview sprechen wir mit ihr über ihren Werdegang mit der Erkrankung sowie über die Vorteile und Nebenwirkungen der neuen therapeutischen Ansätze.
Außerdem richten wir den Blick auf die Fragen: Wie hat sie die Pandemie erlebt? Und wie ist es, Ärztin und zugleich COVID-19-Risikopatientin zu sein?
Wissenschaft & Technik
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Die Wissensplattform AMBOSS macht mit diesem Podcast Medizin hörbar. Alle zwei Wochen sprechen wir mit Expert:innen über relevante Themen aus klinischem Alltag, Forschung und Gesundheitspolitik. AMBOSS ist ein digitales Nachschlagewerk für Mediziner:innen und Pflegefachpersonen: aktuell, präzise, leitliniengerecht. Diagnostik- und Therapieempfehlungen sind fächerübergreifend vernetzt und schnell zu finden, jederzeit auch offline in der App – egal ob für die fachärztliche Weiterbildung oder den Stationsalltag. Weitere Infos zu AMBOSS: go.amboss.com/amboss-app
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177 Folgen
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Folge vom 28.02.2021Mukoviszidose: Aus Perspektive einer Ärztin und Risikopatientin
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Folge vom 14.02.2021Herzklappenerkrankungen: Aortenklappen im FokusDas Spektrum der Therapiemöglichkeiten bei Herzklappenerkrankungen hat sich in den letzten 10 Jahren bedeutend erweitert. Inoperable Hochrisiko- und ältere Patient:innen (über 85 Jahre) kommen für den kardiochirurgischen Klappenersatz nicht infrage. Mit Aufkommen der kathetergestützten Aortenklappen-Implantation, kurz „TAVI“ (Transcatheter Aortic Valve Implantation), gibt es seit 2008 an deutschen Kliniken eine schonende Alternative. “Der medizinische Fortschritt hat etwas Grandioses geleistet! Wir haben [hier] eine Erkrankung, die sehr häufig auftritt [...] und die eine Prognose hat wie ein schlimmer Bauchspeicheldrüsenkrebs. Der Unterschied: Wir haben eine Therapie!”, so Dr. Behrouz Kherad, Vorsitzender der Initiative Herzklappe und interventioneller Kardiologe aus Berlin, in unserem neuen Podcastinterview. Statistisch betreffen Herzklappenerkrankungen jede achte Person über 75 in Deutschland – Tendenz steigend. Ohne die richtige Behandlung führen schwere Fälle bei knapp der Hälfte der Patient:innen innerhalb der ersten zwei Jahre nach Auftreten der Symptome zum Tod. Deshalb ist es besonders wichtig, sie möglichst frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. In dieser Podcastfolge unterhalten wir uns mit Dr. Behrouz Kherad über Vitien und Therapieoptionen. Wir beantworten unter anderem die Fragen: Wer bekommt eine TAVI und wer nicht? Wer trifft diese Entscheidung? Wie sehr hat man die Komplikationen nach TAVI mittlerweile im Griff? Und wie sieht die Zusammenarbeit zwischen Herzchirurgie und interventioneller Kardiologie aus?
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Folge vom 31.01.2021Hirntod & Hirntoddiagnostik: Der Weg zur Organspende – Teil 2 | IntensivmedizinWenn eine schwerwiegende Diagnose im Raum steht, ist das Gespräch sowohl für Behandelnde als auch für Angehörige herausfordernd. Gemeinsam mit unserem Gast, Mischa Braun, Facharzt für Neurologie und Intensivmedizin und Teil der AMBOSS-Redaktion, sprechen wir im zweiten Teil unseres Interviews darüber, was ein gutes Angehörigengespräch auszeichnet und welche Dinge schon bei der Vorbereitung beachten werden können. Neben Setting und Gesprächsaufbau gilt es auch, die schwierigen Fragen nicht auszuklammern: Wie hat sich die Patientin oder der Patient das Lebensende vorgestellt? Wurde dieser Wunsch dokumentiert? Beim Verdacht auf einen irreversiblen Hirnfunktionsausfall muss insbesondere auch die Frage nach der Organspendebereitschaft abgeklärt werden. Wie man dieses Thema anspricht, welchen Fragen und Ängsten der Angehörigen man in den Gesprächen begegnet und wie es ab der Diagnosestellung weitergeht, erfahrt ihr in dieser Podcast-Episode.
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Folge vom 17.01.2021Hirntod & Hirntoddiagnostik: Der Weg zur Organspende – Teil 1 | IntensivmedizinEtwa 9.000 Menschen in Deutschland warten derzeit auf ein Spenderorgan. Eine unabdingbare Voraussetzung für eine postmortale Organspende ist die Feststellung eines irreversiblen Hirnfunktionsausfalls des potentiellen Spenders, umgangssprachlich auch Hirntod genannt. Zur Diagnostik wird dazu standardmäßig ein dreistufiges Schema gemäß den Richtlinien der Bundesärztekammer herangezogen. In diesem zweiteiligen Podcast-Interview sprechen wir darüber, wie man dieses Stufenschema und die umfangreiche Hirntoddiagnostik praktisch durchführt. Im ersten Teil beleuchten wir dabei die Voraussetzungen, die klinischen Symptome sowie den Irreversibilitätsnachweis auf Intensivstation. Gemeinsam mit unserem Gast Mischa Braun, Facharzt für Neurologie und Intensivmedizin sowie Redakteur bei AMBOSS, klären wir u.a. folgende Fragen: Auf welche wichtigen klinischen Zeichen müssen junge Assistenzärzt:innen achten? Ist eine Zusatzdiagnostik zwingend notwendig? Und ab wann sollte das herausfordernde Gespräch mit den Angehörigen geführt werden? Im zweiten Teil des Interviews beleuchten wir anschließend, worauf es bei der Diagnoseübermittlung und einer empathischen Gesprächsführung mit den Angehörigen ankommt und welchen Fragen und Ängsten man bezüglich einer Organspende begegnet.