Das Glaukom ist die zweithäufigste Ursache für eine Erblindung in Deutschland. Mit acht Millionen Menschen, die landesweit potentiell glaukomgefährdet sind, ist diese Krankheitsgruppe bei weitem nicht nur für Ophthalmologen relevant. In diesem Sinne sprechen wir in unserem neuen Interview-Podcast mit Dr. med. Lars Choritz, Facharzt der Augenheilkunde und Verantwortlicher für die klinische Studien- und Grundlagenforschung im Bereich Glaukom an der Universitätsaugenklinik Magdeburg.
Im Gespräch geht es um Red Flags, Therapien und spannende Forschungsansätze im Bereich der Ophthalmologie. Außerdem klären wir, dass ein erhöhter Augeninnendruck nicht mit einem Glaukom gleichzusetzen ist, welche Sofortmaßnahmen bei einem akuten Glaukomanfall wichtig sind und nicht zuletzt wie man Augäpfel richtig palpiert und weshalb man dabei ruhig mal an gekochte Eier denken darf.
Wissenschaft & Technik
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Die Wissensplattform AMBOSS macht mit diesem Podcast Medizin hörbar. Alle zwei Wochen sprechen wir mit Expert:innen über relevante Themen aus klinischem Alltag, Forschung und Gesundheitspolitik. AMBOSS ist ein digitales Nachschlagewerk für Mediziner:innen und Pflegefachpersonen: aktuell, präzise, leitliniengerecht. Diagnostik- und Therapieempfehlungen sind fächerübergreifend vernetzt und schnell zu finden, jederzeit auch offline in der App – egal ob für die fachärztliche Weiterbildung oder den Stationsalltag. Weitere Infos zu AMBOSS: go.amboss.com/amboss-app
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195 Folgen
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Folge vom 02.08.2020Glaukom: Von Management bis Forschung
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Folge vom 19.07.2020Eisensubstitution: Studienüberblick und offene FragenEisenmangel gehört für das Gros der Ärztinnen und Ärzte weltweit zum Tagesgeschäft. Ungefähr ein Drittel der Weltbevölkerung ist davon betroffen, was ihn zur häufigsten Ernährungsstörung weltweit macht. Die Ursachen für Eisenmangel sind mannigfaltig und reichen von der Komplikation chronischer Erkrankungen bis hin zu einem erhöhten Bedarf in der Schwangerschaft. In unserer neuen Podcastfolge “Eisenmangel: Erkenntnisse und offene Fragen” haben wir Forschungsergebnisse zu verschiedenen Themen aufgearbeitet. Wir beleuchten unter anderem einzelne Studien, die sich mit der unerwünschten Arzneimittelwirkung Hypophosphatämie beschäftigen, und fragen uns, ob hier das Sponsoring konkurrierender Pharmaunternehmen ein limitierender Faktor sein könnte. Außerdem klären wir für euch folgende Fragen: Welche neuen Empfehlungen gibt es zur Frequenz einer oralen Eisensubstitution? Welche diagnostischen Parameter sind bei Eisenmangel und Herzinsuffizienz zu beachten? Und ist die unerwünschte Arzneimittelwirkung Hypophosphatämie überhaupt klinisch relevant?
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Folge vom 05.07.2020Experteninterview Endometriose mit Prof. Dr. Sylvia MechsnerEin wichtiges Thema, nicht nur für Gynäkolog*innen: die Endometriose. Die Endometriose ist eine weitverbreitete Erkrankung, die in Deutschland bis zu 2 Millionen Frauen in der reproduktiven Lebensphase betrifft. Oft vergehen bis zur korrekten Diagnosestellung sechs bis zehn Jahre. Für diese Podcastfolge haben wir uns mit Frau Prof. Dr. Sylvia Mechsner, Leiterin des Endometriosezentrums der Berliner Charité, getroffen und über ihr Spezialgebiet gesprochen. Dabei haben wir unter anderem folgende Fragen geklärt: Wie kommt es zu der meist erst späten korrekten Diagnosestellung? Was beinhaltet eine ausführliche Schmerzanamnese? Bei welchen Symptomen und Befunden sollten auch Allgemeinmediziner*innen an Endometriose denken? Wohin schickt man eine Patientin mit Verdacht auf Endometriose? Ziel dieser Folge ist es, für das Krankheitsbild zu sensibilisieren und auch Nicht-Gynäkolog*innen die Differentialdiagnose Endometriose an die Hand zu geben. Außerdem beantwortet Frau Prof. Dr. Mechsner Fragen zur Pathophysiologie sowie zu Alternativen zur diagnostischen Laparoskopie und nennt gute Gründe, warum alternative Heilmethoden wie Yoga und ein Wellnessprogramm Patientinnen helfen können. Disclaimer: Das Interview mit Fr. Prof. Dr. Mechsner fand bereits vor dem COVID-19-Ausbruch statt.
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Folge vom 21.06.2020"Ethnizität" und individuellere Pharmatherapie? Neue ISH-Hypertonie-LeitlinieDie ISH (International Society of Hypertension) thematisiert in ihrer neuen Leitlinie “Global Hypertension Practice Guidelines” nicht nur die globale Herausforderung von Bluthochdruckerkrankungen, sondern gibt auch individuelle Therapieempfehlungen nach Ethnizität (“ethnicity”). Der Grund: Schwarze Patient*innen (“black patients”) haben ein 3-fach erhöhtes Risiko, unter ACE-Hemmern Angioödeme zu entwickeln. In dieser Podcastfolge zum Studientelegramm beschäftigen wir uns daher mit den komplexen Zusammenhängen zwischen Genetik, individueller Physiologie und Herkunft. Anhand weiterer Studien untersuchen wir die Limitationen dieser Zusammenhänge und des Begriffs “Ethnizität” in der Medizin.