“Der Patient gefällt mir heute nicht!” - Durchaus ein Satz mit Gewicht! Denn hinter solchen und anderen zunächst unspezifischen Symptomen verbirgt sich häufig eine Sepsis. Dann muss schnell gehandelt werden, um das Leben des Patienten noch retten zu können.
Pro Jahr sterben in Deutschland rund 60.000 Menschen an einer Sepsis oder einem septischen Schock. Was sind die Red Flags um eine Sepsis zu erkennen?
In dieser Podcastcastfolge sprechen wir mit Priv.-Doz. Dr. Timo Brandenburger, Oberarzt an der Klinik für Anästhesiologie/Universitätsklinik Düsseldorf, über die Themen Sepsis und septischer Schock, die ersten klinischen Zeichen, die zugrundeliegende Pathophysiologie und entsprechende Notfallmaßnahmen.
“Mit jeder Stunde, die wir (Ärzte) verlieren, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Patient an der Sepsis verstirbt deutlich an.” so Brandenburger. Seine Botschaft an alle Hörer ist daher ganz simpel: “Denken Sie daran, dass es sie gibt!”
Wissenschaft & Technik
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Die Wissensplattform AMBOSS macht mit diesem Podcast Medizin hörbar. Alle zwei Wochen sprechen wir mit Expert:innen über relevante Themen aus klinischem Alltag, Forschung und Gesundheitspolitik. AMBOSS ist ein digitales Nachschlagewerk für Mediziner:innen und Pflegefachpersonen: aktuell, präzise, leitliniengerecht. Diagnostik- und Therapieempfehlungen sind fächerübergreifend vernetzt und schnell zu finden, jederzeit auch offline in der App – egal ob für die fachärztliche Weiterbildung oder den Stationsalltag. Weitere Infos zu AMBOSS: go.amboss.com/amboss-app
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195 Folgen
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Folge vom 19.01.2020Experteninterview Sepsis und septischer Schock
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Folge vom 05.01.2020Experteninterview: Mindfulness im KlinikalltagIn unserer ersten Folge im neuen Jahr sprechen wir mit dem Gründer Dr. med. Alvar Mollik von “Mindful Doctor” über die schwierigen Arbeitsbedingungen von Ärzten und wie Mindfulness dabei helfen kann, wieder zu mehr Konzentration und Empathie im stressigen Klinikalltag zu kommen. Mindful Doctor organisiert Konferenzen für Ärztinnen und Ärzte, um diesen Tools beizubringen, die Resilienz und Stressreduktion in Klinik und medizinischem Alltag unterstützen. Wir haben praktische Tipps, medizinische Studien zum Thema und eine kleine Mini-Meditation für euch vorbereitet.
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Folge vom 22.12.2019Best of 2019Für die letzte Podcast-Folge in diesem Jahr haben wir eure Lieblingsthemen aus unserem Studientelegramm ausgewählt und zu einem “Best of 2019” zusammengestellt. In diesem bunten Themenmix werden folgende relevante Fragen beantwortet: Wie harmlos sind Troponinanstiege nach körperlicher Aktivität wirklich? Ist die perioperative Pausierung von DOAK ohne Bridging sicher? Kann die CRP-Messung eine valide Entscheidungshilfe in der Therapie der akut exazerbierten COPD darstellen? Welches Potential hat der Placebo-Effekt in der Behandlung von chronischen Schmerzsyndromen? Ist bei Endokarditis auch eine orale Antibiose möglich?
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Folge vom 08.12.2019Werther-Effekt im Medienzeitalter"Sie sind geladen – es schlägt zwölfe! So sei es denn! – Lotte! Lotte, lebe wohl! Lebe wohl!" 1774 trat nach Veröffentlichung von Goethes Roman "Die Leiden des jungen Werthers" eine Welle von Suiziden unter Rezipienten auf. Die Netflix-Serie "13 Reasons Why", in der ein 17-jähriges Mädchen vor ihrem Suizid Audiokassetten an Mitschüler versendet, um so nach ihrem Tod die Beweggründe des Suizids zu erläutern, könnte ähnliche Effekte auslösen. So oder so ähnlich lauten Sorgen von Kritikern; insb. bei psychisch instabilen Jugendlichen wurde ein Anstieg der Suizidrate oder selbstverletzender Handlungen befürchtet. In der aktuellen Podcast-Episode besprechen wir hierzu eine Studie aus den USA, in der die monatliche Suizidrate von Januar 1999 bis Dezember 2017 in den Altersgruppen 10–19 Jahre, 20–29 Jahre und über 30 Jahre ermittelt wurden. Wiederholt sich der Werther-Effekt nahezu 250 Jahre nach dem Sturm und Drang?