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NachrichtenKultur & Gesellschaft

Auf den Tag genau

Aus dem Kiez in die Welt, von der Oper in den Boxring – mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Hauptstadtpresse heute vor 100 Jahren tauchen wir ein in die Fragen und Debatten, die das Berlin von 1920 bewegten. Halte dich informiert und bleib auf dem Laufenden über eine Welt, die uns heute doch manchmal näher ist, als man meinen möchte. Die aktuelle Staffel „Hamburg und die Welt vor 100 Jahren“ entsteht in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und präsentiert Zeitungsartikel aus Hamburger Tageszeitungen. Es gilt weiterhin: bis morgen! Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hapag-Lloyd Stiftung unterstützen die Pilotphase des Geschichtspodcast finanziell. Mit Dank an Andreas Hildebrandt für den Jingle und Anne Schott für die Bildmarke.

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Folgen von Auf den Tag genau

2057 Folgen
  • Folge vom 26.12.2020
    Berlin: Weltmetropole des Tanzes?
    Berlin galt nach dem 1. Weltkrieg als Tanzhochburg. Ob dem 1920 noch so war, wollte das Berliner Tageblatt wissen und realisierte eine Umfrage bei Tänzern und Besitzern von Tanzlokalen, deren Ergebnisse sie in der Feiertagsausgabe vom 25. Dezember publizierte. Das Fazit ist eindeutig: Berlin hat eine tanzverrückte Bevölkerung, offen für neue Tanzstile und begierig nach Profi-Tanzperformances. Die Analyse zeigt aber auch astronomische Honorare für Vortänzer und immer wieder den Hinweis auf die sozialen Verschiebungen der Nachkriegsgesellschaft. Die Neureichen und Kriegsgewinnler lassen es besonders krachen. Für uns lässt Frank Riede, ganz ohne Honorar, seine Stimmbänder tanzen.
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  • Folge vom 25.12.2020
    Karitative Weihnachtsfeiern in Berlin
    Weihnachten angemessen zu begehen war auch noch zwei Jahre nach Kriegsende eine Herausforderung. Ohne die Unterstützung von Einrichtungen wie der Amerika Hilfe oder des Roten Kreuzes wären umfänglichere öffentliche Feiern kaum möglich gewesen. Dank des Einsatzes dieser Organisationen, einer ganzen Reihe von Amtsträgern sowie der Bürgerschaft als ganze konnten 1920 aber schließlich auch in Pflegeanstalten, Krankenhäusern und den noch immer übervollen Lazaretten weihnachtliche Bescherungen stattfinden, wie der Vorwärts vom 25.12. berichtet. Es liest Paula Leu.
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  • Folge vom 24.12.2020
    Schnitzlers “Reigen” oder Wie erotisch darf das Theater sein?
    Arthur Schnitzlers Reigen war bereits in den 1890er Jahren entstanden, konnte aber zur Kaiserzeit weder in Österreich, noch in Deutschland, noch sonst irgendwo öffentlich aufgeführt werden. Zu explizit, zu skandalös erschienen deren prüden Gesellschaften Schnitzlers zehn erotische Dialoge über die „unerbittliche Mechanik des Beischlafs“, die bei ihm quer durch alle Gesellschaftsschichten ging. War die Zeit, war das sündige, postrevolutionäre Berlin des Jahres 1920 endlich reif für eine Uraufführung? Wenige Stunden vor deren anberaumtem Termin grätschte das preußische Kultusministerium (damals immerhin geleitet von dem Sozialdemokraten Konrad Haenisch) dazwischen und verbot die Vorstellung unter Haftandrohung – von der sich Gertrud Eysoldt, die Direktorin des Kleinen Schauspielhauses in der Fasanenstraße, jedoch unbeeindruckt zeigte. Für das Berliner Tageblatt vom 24. Dezember rezensiert Alfred Kerr, für uns liest Frank Riede.
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  • Folge vom 23.12.2020
    Heidnische Weihnachtsbräuche
    Was feiern wir an Weihnachten? Jesu Geburt und die frohe Botschaft, die sich damit verbindet, sagen die christlichen Kirchen und reklamieren das Fest damit gerne ganz für sich. Diesem Exklusivitätsanspruch entgegensteht nicht nur die eminente zeitliche Nähe zu den alten heidnischen Festen der Wintersonnenwende oder der Rauhnächte. Tatsächlich unterlaufen auch viele unserer überkommenen Festtagskomponenten – vom Fruchtbarkeit verheißenden immergrünen Tannenbaum bis zum wenig frommen Weihnachtsmann in seinem coca-cola-roten Mantel – offensichtlich das rein christliche Narrativ. Vor einhundert Jahren war diese Tendenz zur Vermischung und Verbindung unterschiedlichster Traditionen, wie unser heutiger Podcast zeigt, sogar fast noch stärker ausgeprägt. Die Deutsche Allgemeine Zeitung vom 23. Dezember 1920 betrachtet einige uns heute sehr fremd anmutende regionale Bräuche, die den immer schon synkretistischen Charakter von Weihnachten klar unterstreichen. Es liest Paula Leu.
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