Am 27. März wäre der große belletristische Übersetzer, das selbsternannte "Deklamiertier", der begnadete Kolumnist und Geschichtenerzähler Harry Rowohlt 80 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass legt Alexander Solloch eine ebenso fundierte wie lustvoll geschriebene Biografie des Hamburger Autors vor (Kein & Aber), in der er sich auch die Frage stellt, "wie viele Shitstorms Harry Rowohlt mit seiner zeitlosen Unverblümtheit heute wohl auf sich zöge". Ein Gespräch mit dem Biografen / "Kaltblut": Der Schauspieler Wolfgang Maria Bauer legt mit 61 sein spätes literarisches Debüt vor (C. Bertelsmann) / "Anständige Leute": Der Kubaner Leonardo Padura lässt seinen jüngsten Krimi im Rotlichtmilieu von Havanna spielen (Unionsverlag) / "Vogelkind" (Penguin): Hält der neue Roman der Irin Anne Enright, was die Blurbs versprechen? / Das literarische Rätsel
Kultur & Gesellschaft
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Das Bayern 2 Büchermagazin im Gespräch mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Kritikerinnen und Kritikern und anderen Büchermenschen. Mit Rezensionen aktueller Literatur und vielen Entdeckungen aus Roman, Lyrik und Sachbuch.
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97 Folgen
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Folge vom 17.03.2025„Harry Rowohlt. Ein freies Leben“ – Alexander Solloch im Gespräch
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Folge vom 10.03.2025Heike Geißler über "Verzweiflungen"Wie kommt man raus aus der Verzweiflung - oder: Wie stellt man sich ihr überhaupt erst einmal, statt ihr immer gleich auszuweichen? Das fragt Heike Geißler in ihrem ebenso politischen wie persönlichen Essay "Verzweiflungen". Wir sprechen mit der Autorin. Außerdem geht es um drei Romane, die auf ganz unterschiedliche Weise Fakt und Fiktion verweben. Christine Wunnicke erzählt in "Wachs" von einer Frau, die leidenschaftlich gerne Leichen seziert. Ulrike Edschmid erinnert sich in "Die letzte Patientin" an eine alte Freundin und Arno Frank schreibt von einem fiktiven, aber durchaus typischen deutschen Städtchen in der NS-Zeit "Ginsterburg". Das literarische Rätsel.
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Folge vom 03.03.2025„Club der Dilettanten“: Bettina Stangneth im Gespräch"Eine Einladung zur Ehrlichkeit" nennt die Philosophin Bettina Stangneth ihr Buch "Club der Dilettanten. Warum niemand Bücher wirklich versteht, aber trotzdem jeder beim Lesen lernt" (Rowohlt). Ein Gespräch über das Lesen, BookTok und KI in der Literatur / "Der Hahn erläutert unentwegt / der Henne, wie man Eier legt" (Kunstmann): Die Satirikerin Ella Carina Werner spricht über ihre fantastischen feministischen Tiergedichte sowie Lyrik und Humor / Nach den Polarisierungsunternehmern kommen jetzt die Verlustunternehmer: Der Soziologe Andreas Reckwitz und sein Buch "Verlust. Ein Grundproblem der Moderne" (Suhrkamp) / "Only Margo": Die Amerikanerin Rufi Thorpe erkundet die Welt der Sexarbeit auf der Plattform "Only Fans" (Ecco) / Das literarische Rätsel
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Folge vom 24.02.2025„Mit allen Fehlern, mit allen Wiederholungen“ - wie Olivier Mannoni Hitler übersetzt hatDer Franzose Olivier Mannoni hat für die kritische französische Ausgabe Hitlers "Mein Kampf" übersetzt - was übersetzen in diesem Fall heißt und was er aus dieser Übertragung gelernt hat - dazu ein Gespräch mit ihm anlässlich seines lesenswerten Essays "Hitler übersetzen" (HarperCollins). Außerdem spricht Édouard Louis über sein neues Buch "Monique bricht aus" (S.Fischer). Die handelnden Personen kennen wir alle schon aus Louis‘ anderen Büchern, wieder geht der Autor offensiv mit seinem Leben und mit dem seiner Mutter an die Öffentlichkeit. Zum Jahrestag des Angriffs auf die Ukraine stellen wir den Roman einer in den USA lebenden ukrainischen Autorin vor, die die Geschichte ihrer Familie erzählt, "Der gute Name meines Vaters" von Sasha Vasilyuk (Droemer). Dann geht es um Erinnerungskultur im Band "Traumaland" von Asal Dardan (Rowohlt), und gerätselt wird natürlich auch wieder. Moderation Judith Heitkamp.