Das gibt es selten: Eine Buchpremiere im Stadion des FC Union Berlin. Torsten Schulz stellte dort „Kindheit mit Jimmy oder Die Kunst zu dribbeln“ vor, ein Buch über seine Kindheit und den legendären Union-Spieler Günther „Jimmy“ Hoge. Immer wieder kehrt der Schriftsteller in seinen Büchern ins Ost-Berlin der 1960er und -70er Jahren zurück, wie in „Boxhagener Platz“ oder „Mein Skandinavisches Viertel“. In den 1980er Jahren studierte Schulz an der Filmuniversität Babelsberg, später wurde er dort Professor für Praktische Dramaturgie. Heute sieht er dort einiges kritisch. Frank Meyer hat mit ihm gesprochen.
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Reden mit einem Menschen. Eine knappe Stunde lang. Eine Zumutung? Im Gegenteil: es ist die pure Verführung zum Zuhören.
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Folge vom 12.04.2026Torsten Schulz, Schriftsteller
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Folge vom 05.04.2026Astrid Leicht, Drogenhilfe "Fixpunkt"Wenn man mit Astrid Leicht über Drogenkonsum redet, dann spricht sie mit einem ganz grundsätzlichen Respekt vor den Einzelnen und ihren Lebensentscheidungen. Seit knapp 40 Jahren macht die Berlinerin Sozialarbeit mit und für Drogensüchtige und setzt sich für Verbesserungen in der Gesundheits- und Drogenpolitik ein. Im Jahr 1989 hat sie den Verein "Fixpunkt" gegründet, dem sie inzwischen als Geschäftsführerin vorsteht. Kirsten Dietrich hat mit Astrid Leicht gesprochen.
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Folge vom 29.03.2026Tomer Dotan-Dreyfus, SchriftstellerAls Jugendlicher interessierte sich Tomer Dotan-Dreyfus nicht für Politik. Das änderte sich im Jahr 2002, als die israelische Armee einen Anschlag auf einen hochrangigen Hamas-Führer im Gaza-Streifen verübte. Damals wurden viele Unschuldige getötet und sein Theaterlehrer brachte Tomer Dotan-Dreyfus dazu, sich in die Rolle der Angehörigen hineinzuversetzen. Seitdem weigert er sich, die Palästinenser nur als Feinde zu sehen. Er hat seinen Militärdienst in Israel abgebrochen und das Land verlassen; inzwischen lebt er in Berlin. Matthias Bertsch hat mit ihm über sein jüngstes Buch „Keinheimisch: Kindheit in Israel. Leben in Berlin“ gesprochen. Darin setzt er sich sehr persönlich und kritisch der alten und der neuen Heimat auseinander.
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Folge vom 22.03.2026Annika Kahrs, KünstlerinAnnika Kahrs hat ein Faible für die Melancholie verlassener Orte: Ehemalige Kirchen, Dörfer oder Kaufhäuser. An diesen Orten, die für die Gemeinschaft von Menschen geschaffen wurden, inszeniert die Künstlerin komplexe Videoarbeiten, geprägt durch Sounds, Musik und Performances. Im Mittelpunkt stehen Profi- und Laiendarsteller, manchmal auch Vögel oder Giraffen. Noch bis zum 3. Mai 2026 ist Annika Kahrs Werk der letzten 16 Jahre in einer Ausstellung im Hamburger Bahnhof in Berlin zu entdecken. Britta Bürger hat mit ihr gesprochen.