
Feature
Das Gewehr lebt vom Irmgard Maenner
Der erste Augenblick, in dem jemand in seinem Leben eine Feuerwaffe in die Hand nimmt, ist von besonderer Bedeutung. Welche Verbindung entwickeln Personen zu ihren Schusswaffen? Und welchen Einfluss hat die Waffe auf die Menschen?
"Die Flinte hat ein Eigenleben", meint ein Herr am Schießstand. Es ist ein Objekt, dem er seine Aufmerksamkeit schenkt und das darauf reagiert. Die Vorstellung der Waffe existiert in den Gedanken. Jeder kennt ihre Geräusche und die dazugehörigen Positionen – sei es beim Liegen, Knienden oder aus der Hüfte geschossen. Sowohl Einzelkämpfer als auch Kommissarinnen in Filmen sind oft bewaffnet. Vielleicht ist es auch der Nachbar. Irmgard Maenner hat selbst Erfahrungen mit Klein- und Großkaliber gesammelt und porträtiert Menschen, die eine einzigartige Bindung zu ihren Waffen haben. Welche Ideen beeinflussen sie? Und: Wie beeinflusst das Schießen unser Denken? "Das Gewehr lebt" wurde 2007 mit dem Featurepreis der Stiftung Radio Basel prämiert.
Zum Autor
Irmgard Maenner, 1959 geboren im bayerischen Waldsassen, arbeitet als Schriftstellerin in Berlin und verfasst Prosa, Hörspiele sowie Features. Ihre neuesten Werke beinhalten "Lichtbogen" (Deutschlandradio Kultur 2014) und "Teure Schwalben" (Deutschlandfunk Kultur 2019, Hörspiel des Monats).
"Das Gewehr lebt vom Irmgard Maenner" im Überblick
Das Gewehr lebt vom Irmgard Maenner
von Irmgard Maenner
Produktion: 2006
| Sendezeit | Sa, 10.10.2026 | 18:05 - 19:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk Kultur "Feature" |