ESA-Astronaut Alexander Gerst kommt ins Schwärmen, wenn er von der Artemis-2-Mission spricht. Im Interview erklärt er, warum diese Mission weit mehr ist als ein emotionaler Rekordflug ist. Gerst spricht über gelungene Tests mit dem neuen Raumschiff, über überraschende Beobachtungen auf der Mondrückseite, die wissenschaftlichen Fragen rund um Ursprung von Erde und Leben – und darüber, wie der Mond helfen kann, das Risiko künftiger Meteoriteneinschläge besser zu verstehen.
Außerdem nimmt Gerst uns mit in den kritischsten Moment der Reise: den Wiedereintritt aus 400.000 Kilometern Höhe, bei dem Präzision über alles entscheidet. Apollo-Astronauten hätten das mal so beschrieben, als wenn man in mehreren Metern Entfernung ein Haar mit einer Rasierklinge treffen müsse, um es zu spalten. So präzise müsse man die Erdatmosphäre treffen, damit die Crew den Wiedereintritt fliegen und auch überleben könne.
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