"Der europäische Markt ist ein wichtiger Markt für China und China braucht für den Export seiner in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegenen Industrieproduktion definitiv Europa mit seinen relativ kaufkräftigen Konsumenten." Europa ist einfach nicht wegzudenken aus Chinas Handels-Politik - meint die Fachfrau Claudia Wessling. Sie ist Host des Merics-Podcasts des unabhängigen Forschungsinstituts für China-Studien - Mercator. Aber reicht das aus für eine gesunde Wirtschaftsbeziehung? Natürlich nicht. Deshalb überlegen die EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfel in Brüssel: Wie umgehen mit Chinas Handelspolitik?Weitere Informationen:EU-Gipfel: Staats- und Regierungschefs ringen um Umgang mit Chinahttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3537250.htmlWessling: "Chinas Wirtschaft steht eindeutig unter Druck"https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3537306.htmlHandelsbilanzdefizit mit China: Partner oder Konkurrent?https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3537134.htmlEin Gipfel mit Langzeitwirkunghttps://www.tagesschau.de/ausland/europa/eu-gipfel-haushalt-102.htmlChinas Handelsüberschuss nähert sich Rekordwerthttps://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/china-handelsueberschuss-100.htmlNachrichten zum Thema China auf tagesschau.dehttps://www.tagesschau.de/thema/chinaPodcast-Tipp: Welt.Macht.ChinaDer ARD-Podcast mit aktuellen und ehemaligen China-Korrespondenten und -Expertinnen. Sie geben tiefe Einblicke in das Land, Hintergründe, Analysen und Beobachtungen:https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:b5d8f07b1baa22d0/Alle Folgen des “NDR Info Thema” auch in ARD-Soundshttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:193cce6e1dd33420/Moderation: Jessica ChmuraInterviews: Stefan SchlagPlanung: Bernd Musch-BorowskaNDR Info 2026
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Folge vom 15.10.2026EU-Gipfel: Handel mit China - Risiko oder Chance?
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Folge vom 14.10.2026Anschlag im ukrainischen Auftrag? Der Nord-Stream-Prozess in HamburgMit der Verlesung der Anklage hat in Hamburg der Prozess um die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines vor rund vier Jahren begonnen. Vor dem Oberlandesgericht muss sich der 50-jährige ukrainische Staatsbürger Serhii K. verantworten. Laut Anklage der Bundesanwaltschaft soll es sich um einen früheren Offizier der ukrainischen Streitkräfte handeln, der den Plan zur Sprengung der Erdgasleitungen mit anderen Militärangehörigen entwickelte und das Sabotageteam anführte.Sollte sich herausstellen, dass der mutmaßliche Täter im Auftrag ukrainischer staatlicher Stellen gehandelt hat, könnte er straffrei ausgehen, sagt der ARD-Terrorismusexperte Holger Schmidt. "Es gibt im Kriegsvölkerrecht einen Gedanken, dass wenn man im Krieg ist und wenn zu den Kriegshandlungen die Zerstörung von ziviler Infrastruktur gehört, dass das unter Umständen nicht strafbar sein könnte."Für den CDU-Außen- und Sicherheitsexperten Roderich Kiesewetter ist nicht die Zerstörung, sondern der Bau der Pipelines von Russland nach Deutschland das Problem. Die Pipelines hätten der russischen Kriegsfinanzierung gedient. Selbst wenn sich herausstellen sollte, dass die ukrainische Führung am Anschlag beteiligt oder eingeweiht gewesen sei, habe das keine Folgen für die deutsche Ukraine-Politik. "Die Ukraine-Unterstützung ist in unserem absoluten Interesse und strengste sicherheitspolitische Notwendigkeit", sagte er auf NDR Info.Weitere Informationen:Riesiges Interesse: Nord-Stream-Prozess beginnt in Hamburghttps://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/nord-stream-prozess-auftakt-100.htmlNord-Stream-Prozess startet in Hamburg: Worum geht es?https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3533460.htmlNord-Stream-Prozesses in Hamburg: Die politische Dimensionhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3535042.htmlKiesewetter: Nord-Stream-2 diente der russischen Kriegsfinanzierunghttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3535198.htmlWirtschaftliche Auswirkungen des Anschlags auf Nord-Streamhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3534970.htmlNord-Stream-Anschlag: Diese Indizien belasten den mutmaßlichen Saboteurhttps://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/nordstream-anschlag-prozess-olg-hamburg-100.htmlGeopolitik-Experte Weber: Deutsches Interesse am Erhalt der Ukrainehttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3535268.htmlNord Stream 1 und 2: Der Zoff ums Gas aus Russlandhttps://www.ndr.de/geschichte/schauplaetze/nordstream622.htmlPodcast-Tipp: Tatort Ostsee - Wer sprengte die Nord Stream-Pipelines?https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:5beb26963d5fe8b7/Podcast-Tipp: 11 KM - der tagesschau-PodcastNord-Stream-Prozess: Anschlag im Auftrag der Ukraine?https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:24a1a7bbc5188cfd/Alle Folgen von “NDR Info Thema” auch in ARD-Soundshttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:193cce6e1dd33420/Moderation: Peter MückeInterviews: Stefan SchlagPlanung: Bernd Musch-BorowskaNDR Info 2026
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Folge vom 13.10.2026Nach dem Bas-Rücktritt: Wohin steuern Koalition und SPD?Damit hatte kaum jemand gerechnet. Am Montag um kurz nach acht Uhr teilte Bärbel Bas mit, dass sie als Bundes-Arbeitsministerin und Co-SPD-Chefin zurücktritt. Nach dem Tod ihrer Stieftochter habe sie festgestellt, dass sie Zeit brauche, um die Trauer zu verarbeiten. "Diese möchte ich mir ausreichend nehmen." Darüber hinaus müsse sie "leider feststellen, dass die öffentlichen Angriffe auf mich, leider auch aus den Reihen des Koalitionspartners, in dieser für mich persönlich schwierigen Zeit weiter forciert wurden," so Bas.Ihr Nachfolger im Ministeramt steht bereits fest: Alexander Schweitzer, der ehemalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Damit werde es für den Kanzler nicht unbedingt leichter, sagt unser Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio Georg Schwarte. Denn in der Frage der abschlagfreien Rente für langjährig Versicherte vertrete Schweitzer die selbe Position wie Bas, er sei gegen eine Abschaffung. Zudem habe Schweitzer dem Kanzler in einem FAZ-Interview vorgeworfen, er atme "den kalten neoliberalen Geist der 90er Jahre."Auch der SPD-Vorsitzende in Schleswig-Holstein, UIf Kämpfer, geht davon aus, dass bei der Renten-Diskussion das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. "Wir brauchen große Reformpakete, aber wir brauchen eben auch eine Wahrnehmung, dass es da fair und gerecht zugeht," sagte er auf NDR Info.Die Politikwissenschaftlerin Ursula München ist sich noch nicht sicher, ob sich SPD-Co-Chef Lars Klingbeil im Amt halten kann. Auch aus der eigenen Partei habe es viel Kritik an der Doppelrolle Kabinettsposten und Parteichef gegeben. Außerdem verweist sie auf das schlechte Wahlergebnis Klingbeils beim letzten SPD-Parteitag.Weitere Informationen:Kämpfer: In einer Koalition muss man anders miteinander umgehenhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/reaktionen-ruecktritt-bas-100.htmlUlf Kämpfer: SPD sollte weiter eine Doppelspitze habenhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3533014.htmlRücktritt von Bärbel Bas: Neue Hoffnung für Koalition?https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bas-ruecktritt-koalition-100.htmlCDU fordert Tempo vom neuen Arbeitsministerhttps://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/cdu-tempo-reformen-koalition-100.htmlPolitologe von Lucke: "Das Arbeitsministerium kommt in trockene Tücher"https://www.ndr.de/nachrichten/info/sendungen/interviews/audio-3532078.htmlPolitologin Münch: SPD-Vorwürfe nicht ganz nachvollziehbarhttps://www.ndr.de/audio-3533018.htmlKommentar: "Der Bas-Rücktritt - Wollen wir wirklich so sein?"https://www.ndr.de/nachrichten/info/sendungen/kommentare/audio-3532080.htmlPodcast-Tipp:Berlin Code - Bärbel Bas, SPD und die Frage nach der Menschlichkeithttps://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:19756bbfc7e1c441/Alle Folgen von “NDR Info Thema” auch in ARD-Soundshttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:193cce6e1dd33420/Moderation: Peter MückeInterviews: Stefan SchlagPlanung: Lina BelingNDR Info 2026
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Folge vom 12.10.2026Wie schützen wir uns und unsere Demokratie vor Desinformation?Pressefreiheit ist für NDR Info ein wichtiges Anliegen - als zentrale Säule unserer Demokratie und als wesentliche Grundlage der täglichen journalistischen Arbeit. Zum Auftakt der Hamburger Woche der Pressefreihet geht es um Desinformation. Ob auf Landesebene in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin oder bei den Kommunalwahlen in Niedersachen: Überall wurde durch gezielte Desinformationskampagnen versucht, Einfluss zu nehmen. Im Verdacht steht dabei vor allem Russland, sagt die Innenministerin von Niedersachsen, Daniela Behrens, auf NDR Info. Auch im Kommunalwahlkampf in Niedersachsen seien Kandidatinnen und Kandidaten diffamiert und Falschinformationen verbreitet worden. "Wir sind in den Sicherheitsbehörden inzwischen spezialisiert darauf, solche Kampagnen zurückverfolgen", sagt sie. Die Verfassungsschutzämter der Länder und des Bundes arbeiteten eng zusammen. Die politisch motivierte Kriminalität sei im Staatsschutz verankert. Die Social Media Plattformen hätten "eine Verantwortung für deren Inhalte", die sehr klar geregelt sei. "Deswegen plädiere ich sehr dafür, dass die EU ein bisschen robuster und härter wird im Umgang mit den Plattformen. Da ist noch Luft nach oben."weitere Informationen:Die wachsende Bedrohung durch Desinformation im Wahlkampfhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/desinformation-114.htmlNDS-Innenministerin Behrens: "Desinformation vor allem vor Wahlen"https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3530664.htmlHamburger Woche der Pressefreiheit 2026https://www.ndr.de/nachrichten/info/pressefreiheit-232.htmlHamburger Woche der Pressefreiheit: Durch Dialog zu mehr Akzeptanzhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/wochederpressefreiheit-100.htmlProgramm – Hamburger Woche der Pressefreiheit 2026https://pressefreiheit.hamburg/programm/Alle Folgen von "NDR Info Thema" auch in ARD-Soundshttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:193cce6e1dd33420/Moderation: Peter MückeInterviews: Stefan SchlagPlanung: Lina BelingProduktion/Distribution: Emily PayantNDR Info 2026