Die Jugend ist nicht politikverdrossen, sondern Politik ist jugendverdrossen.Dass die junge Generation sich nicht für Politik interessiert, trifft immer weniger zu. Studien und Umfragen belegen seit 20 Jahren, dass das Interesse und auch das eigene Engagement stetig steigen. Zu den Hauptgründen gehört, dass die Jugend unzufrieden ist mit der Politik, dass es an politischer Einbindung mangelt.Das zu ändern, daran arbeitet Henrike Schlottmann. Die 29-jährige ist Co-Geschäftsführerin der gemeinnützigen Organisation “Project together”. Die Innovationsplattform unterstützt Initiator:innen von Start-ups, Initiativen und Vereinen, die auf gesellschaftlichen Mehrwert abzielen.Sie bezeichnen sich als “pragmatische Idealist:innen”. Sie denken groß und handeln mutig, aber das mit bewährten unternehmerischen Methoden. Sie arbeiten wirtschaftsorientiert und sind alles andere als politikverdrossen. Darüber spricht Henrike Schlottmann in der heutigen Ausgabe.Immer freitags kuratiert die Unternehmerin und Publizistin Diana Kinnert diese Podcast-Reihe.

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Wie tickt unsere Gesellschaft heute und in Zukunft? Chefreporterin Alev Doğan spricht immer samstags mit einer außergewöhnlichen Person, die Denkanstöße für das Deutschland von morgen gibt - tiefgründig, differenziert, inspirierend. In jedem Achten Tag stellen wir die Stilfrage, teilen einen Kulturtipp der Woche und blicken auf die Trends der Zukunft aus Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Politik. Ein The Pioneer Original-Podcast.Wöchentlich auch als Newsletter unter ThePioneer.de/D8T
Folgen von Der 8. Tag
615 Folgen
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Folge vom 23.07.2021Ist die Jugend politikverdrossen? (Express)
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Folge vom 22.07.2021Haben wir das Geschichtenerzählen verlernt? (Express)Günther Jauch, Alexander Bommes, Johannes B. Kerner – Quizsendungen scheinen aus Sicht der Fernsehsender Männersache. Das soll sich nun ändern: Das ZDF holt mit Sabine Heinrich eine Frau in die Primetime. Ab August führt die Hörfunk- und Fernsehmoderatorin durch die neue 20.15-Uhr-Show "Das große Deutschland-Quiz". Mit Alev Doğan spricht sie über eine neue, durch die Corona-Pandemie entfachte Neugier auf die Heimat Deutschland und über die Frage, ob die Gesellschaft verlernt hat, sich Geschichten zu erzählen.
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Folge vom 21.07.2021Wie konnte der Fußball seine Volksnähe verlieren? (Express)Wieviel sportliche Leidenschaft steckt eigentlich noch im internationalen Profifußball, wie viel ist betriebswirtschaftliches Kalkül? Und wie vereinbart ein Linken-Politiker den Turbokapitalismus im Fußball mit seinen politischen Idealen? Darüber spricht Alev Doğan mit Oliver Ruhnert - Geschäftsführer Profifußball beim 1. FC Union Berlin und Lokalpolitiker der Linksfraktion im Stadtrat in Iserlohn. Ruhnert gibt Einblicke in die Veränderungen, die sich im Fußballgeschäft vollzogen haben, kritisiert die bröckelnde Verbindung zwischen Amateur- und Profifußball und plädiert für den aus seiner Sicht Wesenskern des Mannschaftssports: gesellschaftlichen Zusammenhalt.