Politik
Der Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung Folgen
„Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung“ nimmt jede Woche unter die Lupe, wie die USA – und vor allem Donald Trump – die globale Politik neu vermessen. WELT-USA-Korrespondentin Stefanie Bolzen spricht mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth sowie internationalen Korrespondenten über Machtverschiebungen, Allianzen und Konflikte. Ob harte Handelspolitik und neue Zölle, der veränderte Umgang mit NATO-Partnern oder der Druck auf internationale Institutionen – der Podcast zeigt, wie Trumps Kurs bereits konkrete Folgen für Europa, China und den Nahen Osten hat. Analytisch, nah dran und verständlich erklärt, ordnet „Amerika-Effekt“ die nahezu chronische politische Unruhe in Washington ein und macht klar, warum Entscheidungen im Weißen Haus die Welt weit über die USA hinaus verändern. Jeden Donnerstag ab 5 Uhr auf WELT und überall, wo es Podcasts gibt. Feedback gern an usa@welt.de
Folgen von Der Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung
-
Folge vom 10.09.2021"Ich sah Menschen, die vom Himmel zu fallen schienen“Am 11. September 2001, um Punkt 08.45 Uhr änderte sich das Leben vieler Menschen für immer. Fast jeder New Yorker und Jede New Yorkerin erinnert sich genau an diesen Zeitpunkt. Einige Tage nach den Anschlägen saß US-Reporter Steffen Schwarzkopf in der ersten Maschine, die von Europa wieder Richtung New York abhob. In dieser Folge teilt er, was er damals erlebte. So waren etwa die etlichen Fotos, mit den Portraits von Vermissten, die Angehörige in der New Yorker U-Bahn mit der Aufschrift „Have you seen …?“ und dem jeweiligen Namen der Person hielten, besonders einprägsam. Jetzt, da sich der Jahrestag der Terroranschläge zum 20. Mal jährt, will er wissen, wie es den Betroffenen heute geht. Steffen Schwarzkopf war vor kurzem wieder in New York, um mit Überlebenden wie Michael Ben Founty zu sprechen. „Ich sah Menschen, die vom Himmel zu fallen schienen“, sagt der damals 36-Jährige, der aus den 81. Stock entkam: „Es ist nichts, was du siehst, und überhaupt verarbeiten kannst.“ Es sind traumatische Erinnerungen, die Steffen Schwarzkopf in dieser Folge dokumentiert.
-
Folge vom 06.08.2021Lovely America: Eine liebevolle AbrechnungAmerika hat zwei Gesichter. Das wissen Sie schon? Ok, aber im heutigen Podcast geht es nicht um Politik. Sondern um die liebenswerten und die weniger liebenswerten Eigenschaften der US-Bürger. Während unser Reporter, wann immer er das Land außerhalb der Hauptstadt bereist, auf freundliche, aufgeschlossene und hilfsbereite Leute trifft, begegnet man ihm als deutschem Journalisten in Washington, D.C. regelmäßig zugeknöpft und abweisend. Auch die einseitige Olympia-Berichterstattung der US-Medien nervt gerade gewaltig. Doch dann kommt es wieder zu einer dieser unerwarteten Begegnungen, für die man die Amis einfach lieben muss. Mit dieser Folge verabschiedet sich Steffen Schwarzkopf in den Urlaub. Anfragen an ihn in den nächsten Wochen werden womöglich so beantwortet: „At this point, we kindly decline your request.“ Mit anderen Worten: Rutsch mir den Buckel runter.
-
Folge vom 23.07.2021Vom US-Impf-Ferrari zur zuckelnden PferdekutscheNach einem ereignisreichen Monat in Europa ist Steffen seit gut einer Woche wieder zurück in Washington. Dort geht es heiß her: Temperaturen von 35 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit zwingen zur Schnappatmung, und quer durchs Land macht die Delta-Virusvariante Jagd auf Ungeimpfte, während viele Anhänger der Republikaner gegen Joe Bidens Impf-Offensive immun sind. So gehen die Covid-Infektionszahlen mal wieder steil nach oben, trotz „Joints for free“ und anderen Anreizen für eine Vakzinierung. Auch sonst bekämpfen sich Demokraten und Republikaner wie immer auf Biegen und Brechen.
-
Folge vom 25.06.2021"In den USA wäre das ein No-No-No-Go"Steffen Schwarzkopf ist zurück in Deutschland. Vorübergehend zumindest. Im Zuge von Präsident Joe Bidens erstem Europa-Besuch mitgereist, darf er während der EM hier als Fußballreporter reüssieren. Und dabei ein Wechselbad der Gefühle aus Wiedersehens- und Gaumenfreuden, Aha-Erlebnissen und Fremdscham-Momenten erleben. Denn wie amerikanisiert unser Korrespondent nach fünf Jahren in Washington schon geworden ist, wird ihm selbst wohl jetzt erst klar. So gerät die „Heimkehr“ von Bethesda in Maryland nach Berlin-Zehlendorf zu einem überraschend heftigen Kulturschock.