Politik
Der Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung Folgen
„Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung“ nimmt jede Woche unter die Lupe, wie die USA – und vor allem Donald Trump – die globale Politik neu vermessen. WELT-USA-Korrespondentin Stefanie Bolzen spricht mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth sowie internationalen Korrespondenten über Machtverschiebungen, Allianzen und Konflikte. Ob harte Handelspolitik und neue Zölle, der veränderte Umgang mit NATO-Partnern oder der Druck auf internationale Institutionen – der Podcast zeigt, wie Trumps Kurs bereits konkrete Folgen für Europa, China und den Nahen Osten hat. Analytisch, nah dran und verständlich erklärt, ordnet „Amerika-Effekt“ die nahezu chronische politische Unruhe in Washington ein und macht klar, warum Entscheidungen im Weißen Haus die Welt weit über die USA hinaus verändern. Jeden Donnerstag ab 5 Uhr auf WELT und überall, wo es Podcasts gibt. Feedback gern an usa@welt.de
Folgen von Der Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung
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Folge vom 04.06.2021Wenn Reporter und Präsidenten die Reiselust packtSie tun es gerne und sie tun es oft, die Amerikaner: Reisen. Jetzt, wo in weiten Teilen der USA die Corona-Pandemie auf dem Rückzug zu sein scheint, machen sie sich wieder auf den Weg, kreuz und quer durchs Land. Nicht selten in raumschiff-artigen Wohnmobilen. So ein mobiles Zuhause kann schnell ein Vermögen kosten. Teuer sind übrigens auch die Urlaubsreisen der US-Präsidenten, ob nach Mar-a-Lago oder Wilmington, Delaware. Auch unser Reporter plant schon seinen Sommerurlaub mit der Familie – natürlich im Wohnmobil. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es bereits in dieser Folge: Steffen, Til und Jette erzählen von einem Trip auf die Inselgruppe Outer Banks.
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Folge vom 15.05.2021Ein seltsames Volk? Was Amerikaner über Deutsche denkenWoche für Woche geht es hier um die Marotten der Amerikaner, um die Machtkämpfe ihrer Politiker und die Merkwürdigkeiten ihres way of life. Drehen wir den Spieß doch mal um: Anlässlich eines Streits mit seinen Nachbarn kam Steffen in dieser Woche auf die Idee, sich in seinem Bekanntenkreis umzuhören, was die Amerikaner eigentlich über uns Deutsche denken. Schließlich haben viele von ihnen deutsche Vorfahren, und wenn nicht, so haben sie zumindest Zeit in Deutschland verbracht. Als Soldat, als Angehöriger, oder die Kinder studieren dort. Egal, wohin man kommt in diesem Land, ständig begegnet man Leuten, die irgendeine Beziehung zu Germany haben. Sind wir in ihren Augen ein seltsames Volk? Diejenigen, die dafür bekannt sind, immer pünktlich und akkurat zu sein, ständig einen Plan haben müssen und als Korinthenkacker durch die Welt laufen?
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Folge vom 30.04.2021100 Tage Joe Biden: Was hat der neue Präsident bisher erreicht?100 Tage ist Präsident Joe Biden jetzt im Amt. Traditionell ist das die Gelegenheit für eine allererste Bilanz. Und die kann sich durchaus sehen lassen. Nichts mit „Sleepy Joe“, wie sein Vorgänger ihn gern nannte. Biden hat losgelegt wie die Feuerwehr: 40 Executive Orders, darunter der Wiedereintritt in die WHO und das Pariser Klimaschutzabkommen. 220 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus. Ein 1,9 Billionen Dollar schweres Gesetzespaket verabschiedet, das vielen Amerikanern finanzielle Unterstützung bringt. Und weitere Großprojekte sind schon in Arbeit. Doch nicht alles ist der neuen Administration im Weißen Haus geglückt. Auf die Krise an der mexikanischen Grenze hat sie noch keine überzeugende Antwort gefunden. Steffen Schwarzkopf diskutiert mit US-Korrespondent Daniel Sturm über die ersten 100 Tage Joe Biden, die so ganz anders waren als die vier Jahre davor.
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Folge vom 16.04.2021Wie der Kampf gegen Rassismus die US-Gesellschaft weiter entzweitGeorge Washington und Thomas Jefferson waren Sklavenhalter. Abraham Lincoln hat Amerikas Ureinwohner unterdrückt. Müssen Schulen, die ihre Namen tragen, umbenannt werden? Ein Sportverein der US-Hauptstadt heißt seit letztem Jahr „Washington Football Team“. „Redskins“ – das ging einfach nicht mehr. Und mehrere Titel der beliebten Kinderbücher von Dr. Seuss wurden wegen möglicher rassistischer Inhalte aus dem Verkehr gezogen. Amerika handelt, so scheint es. Doch was bringt Symbolpolitik, wenn zugleich in Minnesota während des Prozesses zum Tod von George Floyd ein weiterer unbewaffneter Schwarzer durch die Hand einer Polizistin stirbt? Unser Reporter begibt sich heute auf dünnes Eis und macht sich seine Gedanken zu einem unendlich komplexen Thema.