Firdaus sitzt im Gefängnis in der Todeszelle und erzählt die Geschichte ihres Lebens. Sie wurde missbraucht, vergewaltigt, unterdrückt - und meint nun, kurz vor ihrem Tod, die Freiheit gefunden zu haben…
Wir sprechen in dieser Folge über das Buch und die Autorin, die selbst in ihrem bewegten Leben mutig für Frauenrechte gekämpft hat. Dabei wurde sie bedroht und kritisiert, landete im Gefängnis und ließ sich von drei Ehemännern scheiden. Ihr Engagement brachte sie vor 20 Jahren auch zu einer Veranstaltung nach Wien. Die Organisatorin des Events, Mary Attia, ehemalige Obfrau vom Verein für ägyptische Frauen und Familien, erzählt von ihren Eindrücken.
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Kultur & Gesellschaft
Die Buch. Der feministische Buchpodcast Folgen
Julia Ritter spricht über Bücher von Frauen aus feministischen Perspektive.
Folgen von Die Buch. Der feministische Buchpodcast
163 Folgen
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Folge vom 20.09.202386 Was bedeutet Freiheit im Patriarchat? "Woman at Point Zero" von Nawal el Saadawi
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Folge vom 06.09.202385 Klassikerinnen! "Die Wand" von Marlen Haushofer als Befreiung oder Gefängnis?"Ich bin schon jetzt nur noch eine dünne Haut über einem Berg von Erinnerungen," schreibt die Protagonistin in Marlen Haushofers Roman "Die Wand". Sie sitzt in einer Jagdhütte in den Bergen, isoliert und nur umgeben von ihren Tieren. Denn eine unsichtbare Wand hat sie vom Rest der Welt abgeschirmt. Seither versucht sie zu überleben und ihre Geschichte zu erzählen. Doch was sich nach einer apokalyptischen Situation anhört, wird für sie zur Befreiung aus den gesellschaftlichen Konventionen, aus ihrer Rolle als Frau und Mutter. Wir sprechen in dieser Folge über die oberösterreichische Autorin Marlen Haushofer und ihr Werk "Die Wand" (Ullstein) als eine Klassikerin - ein Buch, das sich jedenfalls einen Platz im Kanon verdient hat. Werdet Teil der Die Buch-Community und unterstützt den Podcast via https://steady.page/de/diebuchpodcast/about#js-publication_plans
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Folge vom 23.08.202384 Klassikerinnen! "Das Geisterhaus" von Isabel AllendeSchon als Teenager haben wir "Das Geisterhaus" von Isabel Allende gelesen und geliebt. Das Buch beschreibt die Geschichte einer Familie über mehrere Generationen und ist gespickt mit spannenden Frauenfiguren, verwinkelten Plots und magischen Begebenheiten. Doch wie hat sich unsere Perspektive auf das Buch verändert? In der aktuellen Folge besprechen wir diese Klassikerin der lateinamerikanischen Literatur aus einer feministischen Perspektive - und bringen auch einige Kritik ins Gespräch. Werdet Teil der Die Buch-Community und unterstützt den Podcast via https://steady.page/de/diebuchpodcast/about#js-publication_plans
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Folge vom 09.08.202383 Was macht Deborah Levy zur Lieblingsautorin? - "Living Autobiographies" von Deborah LevyDie britische Schriftstellerin Deborah Levy wurde 1959 in Südafrika geboren, wo ihr Vater als politischer Gegner des Apartheid Regimes inhaftiert wurde. Aus ihrer kindlichen Perspektive erzählt sie in "Things I Don't Want to Know" von ihrer Angst um ihren Vater, die sich auf seltsame Weise in ihrer Angst um einen eingesperrten Wellensittich namens Billy Boy entlädt. Nachdem die Familie Südafrika verlässt und ins englische Exil geht, wird Deborah Levy Autorin. Ihre Bücher sind vielgefeiert, vor allem ihre "Living Autobiographies", zu denen außerdem "The Cost of Living" und "Real Estate" zählen. Wir sprechen in dieser Folge über die Frage, was Deborah Levys Schreiben so besonders macht und warum sie Julias neue Lieblingsautorin geworden ist. Werdet Teil der Die Buch-Community und unterstützt den Podcast via https://steady.page/de/diebuchpodcast/about#js-publication_plans