Vom Oberaargau über Hongkong und Peking bis nach New York: Nik Leuenberger hat die internationale Hotellerie während Jahrzehnten mitgeprägt und berät bis heute Hotels und Hotelprojekte auf der ganzen Welt. Heute lebt der 72-Jährige aus Ursenbach (BE) mit seiner Frau in Punta Gorda, Florida.
Als junger Hotelier aus Ursenbach (BE) zog es Nik Leuenberger hinaus in die Welt. Seine Karriere führte ihn von Zürich über Hongkong und Peking bis nach New York. Er eröffnete Hotels, führte tausende Mitarbeitende, und wurde zu einem Spezialisten für Hotels, die neuen Schwung brauchten: «Ein gutes Hotel lebt nicht von Marmor und goldenen Armaturen, sondern von Menschen, die mit Freude zusammenarbeiten!»
Eigentlich geniesst der 72-Jährige heute den Ruhestand. Doch wer sein Leben der Hotellerie verschrieben hat, hört nicht einfach damit auf. Noch immer berät Hotels und Hotelprojekte auf der ganzen Welt. Die Leidenschaft für die Hotellerie hat ihn bis heute nicht losgelassen.
Zuhause am Peace River in Florida
Seit über zehn Jahren lebt Nik Leuenberger mit seiner Frau Conny in Punta Gorda an Floridas Golfküste. Das Haus liegt direkt am Wasser, das Boot vor der Tür. Nach mehreren Hurrikans wurde die Stadt neu aufgebaut und hat sich zu einer attraktiven Küstenstadt mit grosszügigen Parks und einer beliebten Uferpromenade entwickelt.
Trotz 34 Jahren in Amerika gehören Butterzopf, Aromat und Schweizer Traditionen noch immer zum Alltag der Familie.
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Die fünfte Schweiz Folgen
Über 800'000 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer haben ihren festen Wohnsitz im Ausland. Sie leben in über 65 Ländern. In dieser Sendung geben sie Auskunft über ihren Alltag. Es sind Menschen aus Schweizer Familien, Vereinen, Firmenvertreter, Mitarbeiterinnen von Hilfswerken, Angehörige von Botschaften und Konsulaten
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Folge vom 25.10.2026Nik Leuenberger – Vom Oberaargau an die Weltspitze der Hotellerie
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Folge vom 18.10.2026Schwester Helena – Ein Leben für den GlaubenMit 28 Jahren entschied sich die Bernerin Maya Fürst für ein Leben als Ordensfrau. Heute lebt sie als Schwester Helena bei den Elisabethinen in Linz in Oberösterreich. Sie studiert Theologie, macht Podcasts und ist auf Instagram aktiv. Die 35-Jährige räumt auf mit Klischees rund ums Klosterleben. Mitten in der Linzer Innenstadt lebt Schwester Helena in einem barocken Kloster aus dem 18. Jahrhundert. Die 35-Jährige aus Bern hätte sich ihr Leben früher wohl selbst nicht so vorgestellt. Statt als Pflegefachfrau in der Schweiz, arbeitet und studiert sie heute als katholische Ordensfrau bei den Elisabethinen in Oberösterreich. Vor sieben Jahren trat sie in die Gemeinschaft ein und fand dort, wie sie sagt, nicht etwa einen Rückzug aus der Welt, sondern ihren persönlichen Lebensweg. «Ich bin nicht ins Kloster gegangen, weil ich in der Welt nicht klargekommen bin.» Das Leben hinter den Klostermauern hat mit vielen Vorstellungen wenig gemeinsam. Schwester Helena studiert im siebten Semester Theologie, trifft Freundinnen, geht schwimmen oder ins Fitnesscenter und sucht den Austausch mit anderen jungen Ordensleuten. Zwischen Tradition und Social Media Wer Schwester Helena auf Instagram folgt, erhält Einblicke in eine Welt, die viele nur aus Filmen kennen. Mit Beiträgen, Podcasts und persönlichen Geschichten zeigt sie, wie modernes Ordensleben heute aussehen kann. Dabei geht es ihr nicht um Selbstdarstellung, sondern darum, Vorurteile abzubauen und mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Für Schwester Helena gehören Glaube und moderne Kommunikationsformen ganz selbstverständlich zusammen: «Es ist wichtig, dass wir dort präsent sind, wo die Menschen heute unterwegs sind.»
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Folge vom 11.10.2026Andrea Rubin: «Mehr als nur ein Tropfen auf den heissen Stein!»Schon als Kind wollte Andrea Rubin benachteiligten Menschen helfen. Heute lebt die 47-Jährige aus Dinhard (ZH) in Indien und Nepal, wo sie Schulen aufbaut, Familien begleitet und Kindern die Chance auf eine bessere Zukunft bietet. Aus einem Kindheitstraum wurde eine Lebensaufgabe. Als Kind träumte Andrea Rubin davon, armen Kindern zu helfen. Heute hat die 47-Jährige aus Dinhard im Zürcher Weinland diesen Traum zur Lebensaufgabe gemacht. Seit 2015 lebt sie hauptsächlich in Indien und Nepal, wo sie mit ihrem Hilfswerk «Hope Is Life» Familien, Frauen und Kinder unterstützt. Der Weg dorthin war so nicht geplant. Nach vielen Jahren als Psychiatrieschwester und später Leiterin einer Institution für Menschen mit psychischen Problemen im Raum Winterthur führte sie eine Reise nach Indien in den Bundesstaat Odisha. Dort, in den abgelegenen Dörfern begegnete sie Menschen, die unter schwierigen Bedingungen leben: «Für mich war schnell klar, ich wollte nicht nur kurzfristig helfen, sondern gemeinsam mit den Menschen vor Ort langfristig etwas aufbauen.» Heute betreibt ihre Organisation Schulen in Indien und Nepal, ermöglicht Kindern Bildung, medizinische Betreuung und regelmässige Mahlzeiten. Dabei lebt sie bewusst mitten in den Gemeinschaften, in denen sie arbeitet: «Gemeinsam mit den Menschen vor Ort können wir vielmehr Perspektiven schaffen und es ist nachhaltiger als bloss Geld zu spenden.» «Unsere Home Base am Rande des Himalayas» Zwischen ihren Projekten in beiden Ländern haben Andrea Rubin und ihr indischer Mann Sayan ihr Zuhause gefunden. Ein Haus auf Stelzen in einem Dschungeldorf nahe Bhutan am östlichen Rand des Himalayas. Dort hat Andrea mit ihrem Team ebenfalls eine Schule aufgebaut. Sayan ist Schauspieler und Filmproduzent. Obwohl die beiden oft getrennt unterwegs sind, ist dieser Ort ihr gemeinsamer Rückzugsort, wo sie zur Ruhe kommen und Zeit miteinander verbringen können.
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Folge vom 04.10.2026Hans und Doris Burri – Seit 51 Jahren in SüdafrikaVor über 50 Jahren wanderte Hans Burri aus Liestal (BL) nach Südafrika aus. Heute lebt der 77-Jährige in der Nähe von Johannesburg und erfüllt sich zusammen mit seiner Familie einen Traum. Auf seiner privaten Wildtierfarm hilft er mit, bedrohte Lebensräume und seltene Antilopen zu erhalten. Als Hans Burri als gelernter Elektromechaniker in den 1970er-Jahren in Genf arbeitete und die grossen Jumbos am Himmel beobachtete, war für ihn klar: «Die Welt ist grösser als mein Heimatort das Baselbiet.» Zusammen mit seiner Frau Doris zog er nach Südafrika. Geplant waren nur drei Jahre. Während dieser Zeit bereisten sie das Land intensiv und verliebten sich in seine Vielfalt: «Uns fasziniert bis heute die Biodiversität. Wir haben das Meer, die Wüste, Berge, den Dschungel und eine unglaubliche Tierwelt.» Das Paar erlebte die Zeit der Apartheid hautnah, kehrte zwischenzeitlich in die Schweiz zurück. Doch die Faszination für Südafrika liess sie nicht mehr los. Aus dem Abenteuer wurde ein neues Zuhause. Vor 51 Jahren liessen sie sich endgültig in der Region Johannesburg nieder. Hans Burri arbeitete zunächst für eine Schweizer Firma und gründete später sein eigenes Unternehmen für Antriebstechnik. Heute lebt das Ehepaar in Kyalami zwischen Johannesburg und Pretoria. Hans arbeitet noch Teilzeit, seine grosse Leidenschaft gehört inzwischen aber der Natur. Wildtiere statt Monokultur Rund 300 Kilometer von Johannesburg entfernt betreibt Hans gemeinsam mit seiner Tochter Nicole eine Wildtierfarm. Wo früher vor allem Monokulturen die Landschaft prägten, sollen heute wieder einheimische Tiere und Pflanzen Lebensraum finden. Auf dem weitläufigen Gelände leben Giraffen, Zebras und Springböcke. Besonders stolz ist die Familie auf die Zucht der seltenen Eland-Antilope. «In den letzten 20 Jahren haben sich Flora und Fauna erstaunlich gut erholt», sagt Hans Burri.