Genf bereitet sich auf den G7‑Gipfel in Évian-les-Bains vor. Vor 23 Jahren sind in Genf Proteste gegen einen G8‑Gipfel ausgeartet. Es gab Krawalle und Sachschaden in Millionenhöhe, auch Menschen sind verletzt worden. Das soll sich nicht wiederholen. Doch die Massnahmen der Behörden sind umstritten.
Weitere Themen in dieser Sendung:
· Im Tessin hat die Regierung ihren Plan vorgestellt, wie sie die beiden angenommenen Initiativen zu den Krankenkassenprämien umsetzen will. So richtig zufrieden ist damit aber niemand, das zeigt eine erste Besprechung in der vorberatenden Kommission.
· Bei einem Helikopterabsturz im Tessin sind sechs Menschen verletzt worden. Beim Rettungseinsatz der REGA kam erschwerend dazu, dass dieser von einer Drohne gestört wurde. Was unternimmt man im Tessin – und auch in der Westschweiz – gegen Drohnen, die solche und andere Einsätze gefährden?
· Der Freiburger Paulus-Medienkonzern hat angekündigt, dass er Redaktionen zusammenlegt und 18 Leute entlässt. Es ist ein weiterer Verlag, der in der Westschweiz Zeitungen zusammenlegt. Was bedeutet das für die Westschweizer Medienlandschaft?
Gäste in dieser Folge:
Aus der Westschweiz: Philippe Reichen, SRF-Westschweizkorrespondent
Aus dem Tessin: Martina Kobiela, Redaktorin Tessiner Zeitung
Nachrichten
Die Woche in den Schweizer Sprachregionen Folgen
Jeweils am Wochenende berichtet SRF 4 News darüber, welche Themen und News die Romandie und das Tessin Schweiz beschäftigt und einmal im Monat auch über Themen aus der rätoromanischen Schweiz.
Folgen von Die Woche in den Schweizer Sprachregionen
14 Folgen
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Folge vom 08.05.2026Genf in Sorge: Drohen beim G7-Gipfel wieder Ausschreitungen?
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Folge vom 01.05.2026Freiburger Meistertitel: Wie Eishockey den Röstigraben überwindetZum ersten Mal in seiner Geschichte ist der HC Fribourg-Gottéron Schweizer Meister im Eishockey. Der Club verbindet nicht nur die Stadt, sondern den ganzen Kanton Freiburg und die Region. Entsprechend wird der Meistertitel auch emotional gefeiert und das über Sprachgrenzen hinweg. Weitere Themen in dieser Sendung: · Die Waadtländer Staatsrätin Valérie Dittli steht wieder mal in der Kritik. Zum wiederholten Mal. Diese Woche hat das Parlament einen Vorstoss angenommen, der ihr nahelegt, dass sie doch zurücktreten soll. Das Parlament kann keine Staatsräte zum Rücktritt zwingen. · Der Zürcher Christian J. Jenny ist seit 2019 Gemeindepräsident von St. Moritz. Bei den Wahlen im Juni tritt er nicht mehr an. Jenny ist eine schillernde Figur, die weit über St. Moritz hinaus bekannt ist. Drei Personen wollen ihn nun beerben: zum ersten Mal überhaupt eine Frau, ein Deutscher und ein Sportler. Diese Woche wird der Wahlkampf mit einem Podium lanciert. · Die Trinkhalle «Büvetta Tarasp» ist eine einzigartige Zeitzeugin. Königinnen und Adelige kamen vor über 100 Jahren ins Engadin zu Trinkkuren. Dies begründete den Tourismus in der Region. Die meisten Trinkhallen aus dieser Zeit sind zerfallen, auch die «Büvetta Tarasp» steht vor dem Zerfall. Jetzt soll sie für 18 Millionen Franken saniert werden. Der Bund, der Kanton und die Gemeinde beteiligen sich an den Kosten. · «Pogimania» in der Westschweiz. Diese Woche ist die Tour de Romandie und alle Augen sind auf den Radsuperstar Tadej Pogačar gerichtet, der zum ersten Mal an der TDR teilnimmt. Pogi soll offenbar mehr Zuschauer:innen anziehen als damals der Schweizer Fabian Cancellara – und trotzdem hat die TDR ein Problem, es fehlt ein Sponsor für das Maillot jaune – und damit rund 300'000 – 500'000 Franken. Link zum Tagesgespräch mit Christian J. Jenny: https://www.srf.ch/audio/tagesgespraech/christian-jott-jenny-das-ende-seiner-politischen-karriere?id=AUDI20260401_NR_0015 Gäste in dieser Folge: Aus der Westschweiz: Eva Hirschi, freie Journalistin in der Westschweiz Aus der Rumantschia: Fadrina Hofmann, Redaktorin Engadiner Post
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Folge vom 24.04.2026Metro-Ausbau in Lausanne: Streit um TunnelDer Kanton Waadt investiert über 800 Millionen Franken in den Ausbau der Metro Lausanne. Besonders umstritten: eine Fussgängerunterführung beim Bahnhof, die politisch für heftige Debatten sorgt. Weitere Themen: · Aufregung in Tessiner Parlament: Regierungsmitglied Claudio Zali warnt vor Polizeigesetz, das er selbst vertreten müsste. Wir besprechen, was dahintersteckt. · Angst vor Invasion: Der selbst ernannte «König der Schweiz» Jonas Lauwiner aus Bern stösst in der Westschweiz neue Gesetze an. Die Angst geht um, er könnte Land erwerben, das laut Grundbuch niemandem gehört. · 40 Jahre nach Lawinen-Verschüttung: In Mogno jährt sich der Lawinen-Niedergang, bei der auch die Kirche verschüttet worden ist. Die heutige Kirche ist zwar architektonisch ein Anziehungspunkt. Trotzdem löst sie bei Einheimischen immer noch Kritik aus. Zu Gast: Martina Kobiela, Redaktorin bei der Tessiner Zeitung, und Philippe Reichen, Westschweizkorrespondent von Radio SRF.
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Folge vom 17.04.2026Smartphone-Verbot bringt wieder mehr Leben auf PausenplätzeDie meisten Westschweizer Kantone kennen inzwischen ein Verbot von Smartphones an Schulen. Und die ersten Erfahrungen damit sind gut, sagen Schülerinnen und Lehrer. Und auch im Tessin gilt seit kurzem ein umfassendes Verbot. Die weiteren Themen: · Die Tessiner Regierung hat erklärt, wie sie die beiden Krankenkassen-Initiativen umsetzen will, die das Volk letzten Herbst angenommen hat. Die eine legt fest, dass sich alle Prämienkosten von den Steuern abziehen lassen, die andere deckelt Prämien auf einen Zehntel des steuerbaren Einkommens. Beide Vorlagen kosten viel Geld, das im Kanton Tessin ohnehin schon knapp ist. · Vier Unterwalliser-Gemeinden führen Bürger-Wächterinnen ein. Sie sollen als Freiwillige dafür sorgen, dass Naturgefahren rechtzeitig bemerkt werden. Diese Woche mit Eva Hirschi, freie Journalistin in Lausanne, und mit Iwan Santoro, Tessin-Korrespondent von SRF.