Dini Mundart - Schnabelweid-Logo

Mundart

Dini Mundart - Schnabelweid

«Dini Mundart – Schnabelweid» ist die Sendung für alle, die Mundart lieben. Wir bringen die Mundartvielfalt der deutschen Schweiz zum Klingen. Lesungen von MundartautorInnen, Lieder von MundartsängerInnen, Geschichten und Beiträge zur Mundartkultur von Freiburg bis ins St.Galler Rheintal und von Schaffhausen bis zu den Walsern.

Jetzt anhören
  • im Online-Player
  • im phonostar-Player
  • Was ist das?
    Radio hören mit phonostar Help layer phonostarplayer Um Radio anzuhören, stehen dir bei phonostar zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Entweder hörst du mit dem Online-Player direkt in deinem Browser, oder du nutzt den phonostar-Player. Der phonostar-Player ist eine kostenlose Software für PC und Mac, mit der du Radio unabhängig von deinem Browser finden, hören und sogar aufnehmen kannst. ›››› phonostar-Player gratis herunterladen X

Folgen von Dini Mundart - Schnabelweid

50 Folgen
  • Folge vom 22.10.2026
    Grosserfolg – und harsche Kritik: 80 Jahre Gotthelf im Radio
    Dass das Gerücht kursiert, Jeremias Gotthelf sei der erste Mundartautor der Schweiz, hat mit den legendären Hörspielen und Verfilmungen der 1940er/50er-Jahre zu tun. Was die Leute begeisterte, erbitterte die Gelehrten! Grund genug, auch die Originalsprache Gotthelfs etwas genauer anzuschauen. Am 19.10.1946 wurde die erste Episode der legendären Hörspiel-Bearbeitungen von Jeremias Gotthelfs Romanen aus der Feder des Berner Autors Ernst Balzli ausgestrahlt. Die Hörspiele genossen bald Kultstatus in der Schweiz. Von der Akademie wurden sie jedoch bis zur Abschaltung bekämpft. Was in den 1950er-Jahren zeitweise die Ausmasse eines intellektuellen Hahnenkampfs zwischen Literaturprofessor Walter Muschg und Bearbeiter Ernst Balzli annahm, ist im Kern bis heute relevant geblieben – es sind grundlegende Fragen: Darf man Werke, die als absolute Klassiker gelten, überhaupt zu Hörspielen oder Filmen umarbeiten? Und wenn ja, wie nah am Original müssen die Bearbeitungen bleiben? Schadet die Bearbeitung dem Ruf des Originals? Und: Ist das noch gute Kunst? - Literatur- und Sprachredaktor Simon Leuthold geht diesen Fragen nach und baut in seinen Beitrag viele Originaltöne ein! Im zweiten Teil der Sendung wirft Literatur- und Sprachredaktor Markus Gasser einen Blick auf die ganz eigene Sprache, in der Jeremias Gotthelf seine Romane und Erzählungen verfasste. Entgegen der verbreiteten Meinung, Gotthelf sei der erste Mundartautor der Schweiz gewesen, schrieb er nämlich grundsätzlich schriftdeutsch. Ein Schriftdeutsch allerdings mit vielen berndeutschen Elementen. Wie klingt das? Was macht Gotthelf genau - und warum macht er das? Darüber gibt Gotthelfherausgeber Philipp Theisohn beredt Auskunft. Familienname Joner oder Johner Der Familienname Johner (auch Joner) kann unterschiedliche Ursprünge haben. Entweder ist er vom Ort namens Jaun, mundartlich Joon, abgeleitet oder er kommt vom Namen eines Vorfahren mit Namen Johann.
    Jetzt anhören
    • im Online-Player
    • im phonostar-Player
    • Was ist das?
      Radio hören mit phonostar Help layer phonostarplayer Um Radio anzuhören, stehen dir bei phonostar zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Entweder hörst du mit dem Online-Player direkt in deinem Browser, oder du nutzt den phonostar-Player. Der phonostar-Player ist eine kostenlose Software für PC und Mac, mit der du Radio unabhängig von deinem Browser finden, hören und sogar aufnehmen kannst. ›››› phonostar-Player gratis herunterladen X
  • Folge vom 15.10.2026
    Briefkasten: Von kuriosen Flurnamen und alten Schimpfwörtern
    Schlottert in «Schlottermilch» die Milch, liegt im «Gschneit» viel Schnee und was steckt hinter der Beleidigung «Muemeboose»? Unsere Mundartredaktion beantwortet Ihre Fragen. Auf folgende Fragen gibt es in dieser Sendung Antworten: Woher kommt der Flurname «Ifang»? Hat der Flurname «Krisental» etwas mit einer Krise zu tun oder was genau steckt dahinter? Was bedeutet der Ortsname «Lieli» und was verrät dieser über die Siedlungsgeschichte? Welche Geschichte steckt hinter dem Flurnamen «Schlottermilch»? Hat er tatsächlich etwas mit Milch zu tun? Was bedeutet der Flurname«Gschneit», wie im Kanton Bern gleich mehrere Weiler und Höfe heissen? Warum wird jemand als «Gali» beleidigt und was für ähnliche Schimpfwörter gibt es? «Muemeboose» ist eine abschätzige Bezeichnung für eine Frau, doch woher kommt der Begriff? Was bedeutet der Familienname «Galliker»?
    Jetzt anhören
    • im Online-Player
    • im phonostar-Player
    • Was ist das?
      Radio hören mit phonostar Help layer phonostarplayer Um Radio anzuhören, stehen dir bei phonostar zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Entweder hörst du mit dem Online-Player direkt in deinem Browser, oder du nutzt den phonostar-Player. Der phonostar-Player ist eine kostenlose Software für PC und Mac, mit der du Radio unabhängig von deinem Browser finden, hören und sogar aufnehmen kannst. ›››› phonostar-Player gratis herunterladen X
  • Folge vom 08.10.2026
    Dominic Oppligers neuer Mundartroman «Gschtüel»
    Wer möchte ich sein? Wo ist mein Platz? Und wie finde ich dorthin? Diesen Fragen spürt Dominic Oppliger in «Gschtüel» geschickt nach - vor den Kulissen der Kleinstadt Baden in den Nullerjahren. Was wäre eigentlich, wenn unsere Entwicklung nicht mit dem Erwachsenwerden aufhören würde? Diese Frage warf der Bäderarzt Prof. Pilzbarth auf. Er beschrieb die sogenannte Anthropolyse, eine Therapie, dank der Menschen sich in ein Tier ihrer Wahl weiterentwickeln konnten, um so zu werden, wie sie sich wohl fühlen, wie es ihrem Wesen entspricht. Prof. Pilzbarth und die Anthropolyse sind fiktiv - ein Projekt der Objektkünstlerin Margarethe Dubach und des Psychiaters Jürg Willi, das in den 1990er-Jahren im Badener Musée bizarre ausgestellt war. Diesem Professor Pilzbarth und seinen merkwürdigen Theorien begegnete auch der Aargauer Autor Dominic Oppliger, als er in den Nullerjahren als junger Mann nach Baden kam. Zuerst hatte er Mühe, in der Kleinstadt Anschluss zu finden. Aber als es auf dem Gstühl-Areal beim Bahnhof eine Zwischennutzung gab, fand er dort eine Raum, in dem er sich verwirklichen konnte. Diese beiden Erlebnisse verwebt Oppliger geschickt in seinem neuen Mundartroman «Gschtüel» - eine schöne, wenn bisweilen auch etwas gruslige Geschichte über die Suche nach dem, was und wo man sein möchte. André Perler hat sich mit Dominic Oppliger in Baden in einen Heissen Brunnen gesetzt - auch die Thermalbäder und Brunnen spielen eine wichtige Rolle im Roman - und mit ihm über seinen Roman und seine Erinnerung an das Baden der Nullerjahre gesprochen. Ausserdem in der Sendung: Der ehemalige Chefredaktor des Idiotikons Hans-Peter Schifferle klärt, auf welche körperliche Eigenschaft des ersten Namensträgers der Familienname Blunschi, respektive Bluntschli zurückgeht. Buch-Tipp: Dominic Oppliger: Gschtüel. Roman. Edition Gaggalariplatz, Arisverlag 2026 (ca. 100 Seiten).
    Jetzt anhören
    • im Online-Player
    • im phonostar-Player
    • Was ist das?
      Radio hören mit phonostar Help layer phonostarplayer Um Radio anzuhören, stehen dir bei phonostar zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Entweder hörst du mit dem Online-Player direkt in deinem Browser, oder du nutzt den phonostar-Player. Der phonostar-Player ist eine kostenlose Software für PC und Mac, mit der du Radio unabhängig von deinem Browser finden, hören und sogar aufnehmen kannst. ›››› phonostar-Player gratis herunterladen X
  • Folge vom 01.10.2026
    Briefkasten: Warum haben wir manchmal «d Stör»?
    Unsere Mundartredaktion beantwortet Fragen aus dem Publikum rund um verschiedene Mundartwörter. Warum etwa sagen wir, nervöse Menschen hätten «d Stör», woher kommt das Wort «Fidibus», oder was heisst «glandere»? Auf folgende Fragen gibt es in dieser Sendung Antworten: · Woher kommt das Wort «Fidibus» für eine Anzündhilfe? · Warum nennt man Rosskastanien in gewissen Regionen «pudele»? · Was ist mit der alten Bezeichnung «drücketi Gicht» für eine Krankheit gemeint? · In der Region Bern sagt man manchmal, wenn man jemanden für verwirrt hält «Är het d Stör». Warum? · Junge Männer, die ihre Kräfte messen, «heerlen» auf Glarnerdeutsch: Was hat es mit diesem Ausdruck auf sich? · Was für eine Geschichte verbirgt sich hinter dem Verb «glandere» (für «schmeicheln»)? · Wie ist der Familienname Wattenhofer entstanden? Ausserdem stellen wir das Projekt «aanä» des Schweizer Künstlers Jul Dillier vor, der sich den Mundartgedichten seines Onkels Julian Dillier widmet und sie im Trio zu Musik werden lässt.
    Jetzt anhören
    • im Online-Player
    • im phonostar-Player
    • Was ist das?
      Radio hören mit phonostar Help layer phonostarplayer Um Radio anzuhören, stehen dir bei phonostar zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Entweder hörst du mit dem Online-Player direkt in deinem Browser, oder du nutzt den phonostar-Player. Der phonostar-Player ist eine kostenlose Software für PC und Mac, mit der du Radio unabhängig von deinem Browser finden, hören und sogar aufnehmen kannst. ›››› phonostar-Player gratis herunterladen X